Kölner Zoo: Millionen-Erbe wächst weiter

Spende aus den USA: Millionen-Erbe für den Kölner Zoo wächst weiter

Eine in den USA lebende Kölnerin will dem Zoo viel Geld vermachen. Zuerst sollten es 22 Millionen US-Dollar sein - nun wird es wohl noch eine Million mehr.

"Die Frau weiß einfach mit Geld umzugehen", sagt ein Sprecher des Kölner Zoos am Montag unserer Redaktion. Die 93-Jährige hätte Zoodirektor Theo Pagel mitgeteilt, dass die ursprünglich versprochenen 22 Millionen US-Dollar nun auf 23 Millionen angewachsen seien. Zuerst hatte der "Express" darüber berichtet. Das Geld, das die Frau in Aktien angelegt hat, hätte noch einmal gearbeitet - das habe sie Pagel so gesagt.

Wie Zoo-Vorstand Christopher Landsberg erklärt, bekommt der Zoo das Geld nach dem Tod der Frau nicht auf einen Schlag: "Wir haben eine Stiftung eingerichtet, von dort erhält der Zoo dann die jährlichen Zinserträge", sagt Landsberg. Derzeit ist von rund einer Million Euro pro Jahr auszugehen. Die ganze Geschichte zur Millionen-Erbschaft für den Zoo lesen Sie hier.

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Schon seit vergangenem Jahr überweist die Frau dem Kölner Zoo jeden Monat 6000 Euro. "Das Geld fließt in einen Spendentopf, wir werden davon das Südamerikahaus sanieren", sagt Landsberg. Das Haus, in dem Affen und Vögel untergebracht sind, ist von 1899.

Die kinderlose Stifterin stammt aus Köln, lernte dort 1944 ihren jüdischen Mann kennen und wanderte mit ihm erst nach Israel, dann in die USA aus. Ihr Mann ist inzwischen gestorben.

(hsr)