Kölner Rosenmontagszug: Bisher keine Beweise für Flaschenwurf auf Pferde

Kutschen-Unfall im Kölner Rosenmontagszug: Bisher keine Beweise für einen Flaschenwurf

Warum sind zwei Pferde im Rosenmontagszug durchgegangen? Die Ermittlungsgruppe "Karneval" der Polizei versucht, das herauszufinden.

Zwei Pferde sind im Rosenmontagszug mit einer Kutsche durchgegangen, vier Menschen wurden verletzt, aber noch ist unklar, warum die Pferde am Appellhofplatz plötzlich gescheut haben. Die Kölner Polizei hat eine Ermittlungsgruppe namens "Karneval" eingesetzt, die Beamten haben bisher 25 Zeugen befragt und etliche Videos und Bilder gesichtet.

"Das Ergebnis ist aber noch offen", sagt ein Sprecher der Kölner Polizei. "Dass etwas auf die Tiere geworfen wurde, konnten wir bisher nicht feststellen."

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Es hatte einige Hinweise gegeben, dass aus den Zuschauerreihen eine Flasche oder ein anderer Gegenstand in Richtung der Pferde geworfen worden war. Alle Verletzten konnten das Krankenhaus inzwischen verlassen.

Zur Frage, ob es grundsätzlich sinnvoll ist, Pferde im Zug mitgehen zu lassen, will sich das Festkomitee derzeit noch nicht festlegen. Präsident Christoph Kuckelkorn will erst einmal abwarten, bis die Hintergründe des Unfalls bekannt sind.

(hsr)