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Kölner Messe erteilt AfD Absage für geplanten Parteitag

Kurzfristige Planungsänderung : Kölner Messe erteilt AfD Absage für geplanten Parteitag

Die AfD wollte ursprünglich ihren Landesparteitag Anfang Dezember in den Kölner Messehallen abhalten. Eine kurzfristige Änderung einer parallel stattfindenden TV-Produktion steht dem nun im Wege.

Die Kölner Messe hat der nordrhein-westfälischen AfD eine Absage für ihren Anfang Dezember geplanten Landesparteitag in Messe-Räumlichkeiten erteilt. Hintergrund sei eine schon seit langem gebuchte TV-Show-Produktion auf dem Gelände zum selben Zeitpunkt. Die AfD bestätigte den Vorgang.

Aufgrund der „nunmehr entspannteren Corona-Lage“ habe sich die Produktionsgesellschaft der TV-Sendung kurzfristig entschlossen, auch Publikum zur Show einzuladen, erklärte ein Messe-Sprecher am Freitag. „Die damit verbundenen Anforderungen an die Sicherheit der Teilnehmenden sowie die zu erwartenden erheblichen Beeinträchtigungen für die Dienstleister der Produktion lassen eine parallele Veranstaltung mit angekündigten Demonstrationen rund um das Messegelände nicht zu.“ Am Freitag sei die Absage übermittelt worden.

Die AfD hatte ursprünglich angepeilt, ihren Landesparteitag am 4. und 5. Dezember in der Messe abhalten zu wollen. Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ hatte bereits Proteste angekündigt, sollte die Veranstaltung stattfinden. 2017 hatte es in Köln große Demonstrationen gegen einen Bundesparteitag der AfD gegeben. Damals war die Partei in einem Hotel zusammen gekommen.

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„Die Messe Köln hat uns heute für unseren Landesparteitag im Dezember abgesagt, obwohl wir eine feste Vorreservierung haben“, erklärte eine AfD-Sprecherin. Auch eine geplante Begehung sei storniert worden. „Gern kann uns die Stadt Köln für das geplante Wochenende auch eine andere Halle zur Verfügung stellen, in der wir unseren Landesparteitag mit etwa 550 Personen corona-konform abhalten können, wir stehen einem entsprechenden Angebot aufgeschlossen gegenüber“, erklärte die Sprecherin. Eine „rechtliche Würdigung“ der Absage behalte sich die Partei vor.

(chal/dpa)