Karneval in Köln Jungfrau Frieda kann nicht am Rosenmontagszug teilnehmen

Köln · Jungfrau Frieda aus dem Kölner Dreigestirn ist durch einen Muskelfaserriss im Beckenbereich lahmgelegt. Nun wurde bekannt: Sie wird Rosenmontag nicht beim Zug dabei sein.

Karneval in Köln 2024: So wird heute im Zülpicher Viertel und auf der Uni-Wiese in Köln gefeiert​
17 Bilder

So wird Weiberfastnacht im Zülpicher Viertel in Köln gefeiert

17 Bilder
Foto: dpa/Thomas Banneyer

Die Kölner Jungfrau Frieda muss am Sonntag operiert werden und kann nicht am Rosenmontagszug teilnehmen. Das teilte das Festkomitee Kölner Karneval am Samstag mit. Friedrich Klupsch, der in der Session 2024 die Kölner Jungfrau verkörpert, hatte schon seit einigen Wochen mit einem hartnäckigen Muskelfaserriss im Beckenbereich zu tun. Hinzu kommt nun eine Infektion des Hüftgelenks, die dringend behandelt werden muss. „Natürlich hätte ich gerne gemeinsam mit meinem Sohn und meinem Bruder den Kölner Jecken am Rosenmontag zugejubelt”, erklärt Jungfrau Frieda. Doch die Entzündung habe sich am Hüftgelenk festgesetzt. Klupsch muss nun umgehend operiert werden.

Die Jungfrau ist neben Prinz und Bauer eine der Figuren des Kölner Dreigestirns und wird traditionell von einem Mann dargestellt. Dieses Jahr kommen erstmals alle Mitglieder des „Trifoliums“ aus ein- und derselben Familie: Prinz Sascha (30) ist der Sohn von Jungfrau Frieda und der Neffe von Bauer Werner. Alle heißen mit Nachnamen Klupsch.

„Wir hätten es Jungfrau Frieda natürlich gewünscht, dass sie gemeinsam mit Prinz und Bauer den Rosenmontagszug erleben kann”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Aber die Gesundheit geht immer vor, und wir sind froh, dass Friedrich im Krankenhaus in hervorragenden Händen ist.

(top/hsr/kag/dpa)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort