Kölner Dom als „Leuchtturm des Friedens“ - Gedenken zum Weltkriegsende

Gedenken zum Weltkriegsende : Kölner Dom als „Leuchtturm des Friedens“

Premiere für den Kölner Dom: Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird er in dieser Woche mit Bewegtbildern angestrahlt.

Die Lichtprojektionen sollen ihn zum „Leuchtturm des Friedens“ machen und an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnern. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte am Mittwochabend, man müsse heute für die europäische Einigung, die Demokratie und den Frieden kämpfen. Der Erste Weltkrieg bleibe eine dauerhafte Mahnung dafür, was sonst geschehen könne. An dem Eröffnungsabend nahmen auch Gäste aus Frankreich und Großbritannien ein, den einstigen Kriegsgegnern des Deutschen Reiches.

Nach den Worten des Kurators Helmut Bien ist es „die größte Lichtinstallation, die es in Deutschland je auf einer Kirche gegeben hat“. Bis Sonntag beleuchtet die Illumination abends die Südfassade vom Portal bis zur Spitze in 157 Metern Höhe. Mit Hilfe von rund 20 Hochleistungsprojektoren werden Schriftzüge und Zeichen auf die Fassade geworfen, die sich zu Bildern zusammensetzen. Das Projekt ist Teil der Domwallfahrt des Erzbistums Köln.

(wer/dpa)
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