Verfolgung mit Hubschrauber bei Köln Sieben Jugendliche mit gestohlenem Transporter gestoppt

Köln · Eine Streife der Autobahnpolizei Köln wollte den Transporter in der Nacht zum Dienstag auf der Autobahn 1 in Höhe Köln-Lövenich stoppen, worauf der Fahrer Gas gab und mit mehr als 180 Stundenkilometern davon fuhr.

Jugendliche sind mit einem Transporter durch Köln gerast. (Symbolbild)

Jugendliche sind mit einem Transporter durch Köln gerast. (Symbolbild)

Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Polizisten haben in Nordrhein-Westfalen sieben 14- bis 16-jährige Jugendliche nach einer Verfolgungsfahrt mit einem gestohlenen Transporter gefasst. Dabei waren auch ein Hubschrauber und ein Polizeihund im Einsatz, wie das Polizeipräsidium Köln am Dienstag berichtete.

Eine Streife der Autobahnpolizei Köln wollte den Transporter in der Nacht zum Dienstag auf der Autobahn 1 in Höhe Köln-Lövenich stoppen, worauf der Fahrer Gas gab und mit mehr als 180 Stundenkilometern davon fuhr. Nach der Abfahrt von der Autobahn fuhr der Fahrer dann auch in Wuppertal mit hoher Geschwindigkeit weiter und missachtete mehrere rote Ampeln.

Die Polizisten brachen die Verfolgung wegen einer möglichen Gefährdung Unbeteiligter ab und fahndeten mit Hubschrauber und Diensthund nach dem Transporter. Der leerstehende Wagen wurde auf einem Parkplatz entdeckt. In unmittelbarer Nähe stellten Zivilbeamte dann die sieben aus Dortmund und Essen stammenden Jugendlichen, als sie aus einem Gebüsch ein Gleis betraten und wegrannten.

Ihre Mobiltelefone und der zuvor in Osnabrück gestohlenen Transporter wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen dazu, wer zur Tatzeit hinter dem Steuer saß und ob die jungen Männer mit dem Diebstahl im Zusammenhang stehen, dauerten an.

(kag/AFP)
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