Köln: Privater Sicherheitsdienst schützt Kölner Dom

Schutz vor Anschlägen : Privater Sicherheitsdienst überwacht am Kölner Dom

Die Lieferung von zwei Spezialpollern zum Schutz vor Anschlägen am Kölner Dom verzögert sich noch bis Mitte September. Die Stadt habe deshalb einen privaten Sicherheitsdienst engagiert.

Der private Sicherheitsdienst hat mit einem Wagen und zwei Mitarbeitern an einer zentralen Stelle vor dem Kölner Dom die Überwachung übernommen. Kostenpunkt seit Mitte Juli für zwei Monate: Rund 70.000 Euro.

Die Polizei, die zuvor auf dem Wallrafplatz mit einem Streifwagen ein Jahr lang postiert war, habe signalisiert, dass sie dies aus Personalgründen einstellen wolle. Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor berichtet.

Nach dem Terroranschlag von Barcelona vor einem Jahr hatten auch viele Kommunen in NRW zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen beschlossen. Rund um der Kölner Dom ist der Wallrafplatz laut Stadtsprecher der einzige noch nicht mit Pollern gesicherte Zuweg.

(see/dpa)
Mehr von RP ONLINE