Köln: Polizei sucht Zeugen nach Unfall mit Kutscherpferden

Unglück im Kölner Rosenmontagszug: Polizei sucht Zeugen des Kutschenunfalls

Die Kölner Polizei bittet Zeugen, ihr Handybilder und Videos zur Verfügung zu stellen. Die Fotos sollen bei der Aufklärung des Unfalls beim Rosenmontagszug helfen. Zwei Pferde waren durchgegangen.

Nachdem im Kölner Rosenmontagszug zwei Pferde mit einer Kutsche durchgegangen sind, sucht die Polizei nun weitere Zeugen. "Der Auslöser für das spontane Ausreißen der Pferde am Appellhofplatz ist nach wie vor unklar", sagt ein Sprecher der Kölner Polizei, die wegen Körperverletzung ermittelt. Die Polizisten bitten Zeugen um Hinweise — es könnte sein, dass jemand eine Flasche oder einen anderen Gegenstand auf die Tiere geworfen und sie damit erschreckt hat. "Vielleicht hat jemand etwas beobachtet und kann uns Handy-Fotos oder Videomaterial zur Verfügung stellen."

Die Pferde sind am Rosenmontag gegen 14.20 Uhr am Appellhofplatz kurz nacheinander zweimal durchgegangen, vier Menschen wurden verletzt. Die Polizei hatte anfangs von fünf Verletzten gesprochen. Eine Zuschauerin aus dem Badischen hatte einen Schock erlitten. Die 26-Jährige konnte aber nach ambulanter Behandlung entlassen werden.

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Auch der verletzte Kutscher (36) durfte am Abend noch nach Hause. Drei Mitglieder einer Fußgruppe (20, 55 und 60 Jahre alt) sind noch im Krankenhaus. Am Mittwoch hatte das Festkomitee Kölner Karneval erklärt, es gehe ihnen schon deutlich besser.

(hsr)