Köln: Linksautonome bekennen sich zu Brandstiftung an Kölner Porsche-Autohaus

Vier Porsche abgebrannt : Linksautonome bekennen sich zu Brandstiftung am Kölner Autohaus

Ein Bekennerschreiben aus der linksautonomen Szene beschäftigt die Kölner Polizei. Die Verfasser geben an, für die Brandstiftung auf dem Gelände eines Kölner Autohauses verantwortlich zu sein. Vier neue Porsche waren dort ausgebrannt.

Nachdem vier neue Porsche Macan auf dem Hof eines Kölner Autohauses in der Nacht zum 17. Juni gebrannt hatten, ist im Internet ein Bekennerschreiben aus der linksautonomen Szene aufgetaucht.

Darin heißt es: „Heute Nacht haben wir vier backfrische Porsche der Premium-Klasse auf dem Gelände des Porschezentrums Köln-Ehrenfeld abgebrannt. Jeden morgen fahren unzählige 3,5 Tonnen Autos vor, um je 35 Kilo Kind vor der Schule abzuladen. Das muss ein Ende haben! ‚Ende Geländewagen’ spürbar werden lassen!“

In dem Beitrag wird auch zu einem Motiv Stellung bezogen: „Wir wollen uns mit dieser konkreten Maßnahme friedlich für die Begrenzung der klimaschädlichen CO2-Emissionen einsetzen.“ Zunächst hatte die „Kölnische Rundschau“ berichtet.

Die Kölner Polizei hat nach Angaben einer Sprecherin Kenntnis von dem Bekennerschreiben. Ob es ernst zu nehmen sei, müssten die zuständigen Ermittler nun bewerten, sagte die Behördensprecherin am Donnerstag.

Die Polizei hatte Spuren von Brandbeschleuniger auf dem Gelände festgestellt und geht von einer sechsstelligen Schadenssumme aus. Zeugen werden gebeten, sich unter 0221-229-0 zu melden.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Vier Porsche brennen in Köln aus

(hsr)
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