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Köln: Karnevalstage sind nornale Arbeitstage

Büro statt Bier : Mitarbeiter der Stadt Köln müssen arbeiten an Karneval

An Weiberfastnacht und Rosenmontag haben die Mitarbeiter der Stadt Köln eigentlich frei. Da der Karneval wegen der Corona-Pandemie ins Wasser fällt, müssen die städtischen Beschäftigten in diesem Jahr arbeiten.

Der Kölner Karneval mit Umzügen und Feiern in Kneipen und  Festsälen fällt 2021 aus. Die Stadt Köln teilt mit, dass wegen  des aktuellen Lockdowns und der gültigen Coronaschutzverordnung des Landes NRW daher für die städtischen Beschäftigten an den Karnevalstagen normale Arbeitszeiten gelten.

Anders als in den Vorjahren seien Weiberfastnacht, 11. Februar, Rosenmontag, 15. Februar, und Karnevalsdienstag ganz reguläre Arbeitstage. „Ohne die Brauchtumsfeierlichkeiten an Rosenmontag entfällt der Grund für eine Dienstbefreiung bei der Stadtverwaltung“, teilt die Stadt mit. „Als öffentliche Arbeitgeberin möchte die Stadt so auch ihren Respekt gegenüber den massiven Einschränkungen, Einschnitten und Sorgen zum Ausdruck bringen, von denen Arbeitnehmende und Unternehmen in Köln betroffen sind.“

 Um das „große Engagement“ der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Bewältigung der Corona-Pandemie anzuerkennen, werden aber offenbar Gespräche mit dem Personalrat geführt, um einen Ausgleichstag zu finden.

(hsr)