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Köln: E-Scooter brauchen Fahrschein in Bus und Bahn

E-Tretroller im Nahverkehr : E-Scooter sind in Kölner Bahnen nur mit Fahrscheinen erlaubt

Wer seinen E-Scooter in Köln mit in Bus oder Bahn nehmen will, muss ab August ein Ticket für den Roller haben - oder 60 Euro bezahlen. In anderen Städten ist die Mitnahme günstiger.

Die Mitnahme von E-Tretrollern in den Bahnen und Bussen der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) wird ab dem 1. August offiziell geregelt, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Zusammengeklappte Roller gelten gemäß den Beförderungsbedingungen im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) als Handgepäck und können unentgeltlich mitgenommen werden.

Roller, die nicht zusammengeklappt werden können oder nicht zusammengeklappt sind, werden wie Fahrräder behandelt. In Köln kostet der Transport ab Donnerstag drei Euro pro Strecke oder mit einem Handyticket 2,70 Euro.

In den ersten sechs Wochen werden die Mitarbeiter der KVB die Fahrgäste über die neue Regelung informieren. Anschließend müssen Kunden, die für ihren Roller kein Ticket vorweisen können, ein erhöhtes Beförderungsentgelt in Höhe von 60 Euro zahlen.

In anderen Städten ist die Mitnahme deutlich günstiger: Münster und Bielefeld berechnen für die Scooter 1,70 Euro. Damit behandeln all diese Städte die neuen Gefährte preislich genauso wie Fahrräder. Auch im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) gelten die gleichen Preise wie für Räder - das bedeutet einen Aufschlag von 3,60 Euro auf den normalen Ticketpreis.

In Aachen darf kann man kostenlos den E-Tretroller dabei haben - wenn man einen entsprechenden Aufkleber auf seinem Gefährt hat und überhaupt einen Bus findet, der für die Mitnahme ausgestattet ist - das sind nach Angaben der Verkehrsbetriebe aktuell gerade einmal 14 von 233.

Mit dpa-Material

(hsr)