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Köln/Düsseldorf/Bonn: Wochenende in NRW-Städten ohne große Corona-Verstöße

Köln, Düsseldorf, Bonn : Wochenende in NRW-Städten ohne größere Corona-Verstöße

Feiernde Menschen und größere Ansammlungen ohne den vorgeschriebenen Corona-Abstand: Die Polizei in NRW hatte in den Wochenendnächten wieder einiges zu tun. Die meisten Menschen hätten sich aber kooperativ verhalten.

Es sei bei den Feiern im Freien insgesamt ruhig geblieben, habe keine besonderen Vorkommnisse oder Zwischenfälle gegeben, wie Sprecher aus mehreren Städten berichteten.

„Die Leute haben gefeiert, zum Teil waren auch zu viele auf der Straße“, schilderte ein Sprecher der Kölner Polizei. Zusammen mit dem Ordnungsamt habe man in Köln dafür gesorgt, dass die Feiernden sich bei solchen Ansammlungen besser verteilten. Nur an einem einzigen Party-Hotspot habe man an einem Straßenbereich räumen müssen. „Der übliche Wahnsinn eben.“ Die Zahl der Einsatzkräfte sei im Vorfeld noch einmal erhöht worden und die meisten Menschen hätten sich kooperativ verhalten.

Auf der Freitreppe in Düsseldorf weisen Markierungen auf den Abstand hin. (Archiv) Foto: Uwe-Jens Ruhnau

Vor einem Kiosk am Zülpicher Platz in Köln stellte die Polizei in der Nacht zu Sonntag Absperrgitter auf, nachdem die Beamten auch dort eine größere Menschenansammlung aufgelöst hatten.

In Düsseldorf sagte ein Sprecher: „Es hielt sich im Rahmen, wir mussten keine Räumungen vornehmen.“ Auch aus der Altstadt hätten die eingesetzten Beamten ein „relativ normales Geschehen“ gemeldet. In der Nacht zu Sonntag sprachen die Beamten 80 Platzverweise aus und überprüften die Personalien von 120 Personen. Neun Störer wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.

In Bonn verstärkte die Polizei ihre Kontrollen vor allem entlang des Rheinufers. Wie auch sonst an den Wochenenden habe man den ein oder anderen Platzverweis ausgesprochen. Zwei Personen seien vorübergehend in Gewahrsam gekommen. Aus der drittgrößten NRW-Stadt hieß es auf die Frage nach ausufernden Corona-Partys: „Wir hatten damit keinerlei Probleme in Dortmund.“

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder größere Partys mit mancherorts mehreren Hundert Menschen gegeben. Einige Veranstaltungen waren wegen grober Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung aufgelöst worden.

(hsr/dpa)