Köln: Blindgänger musste in Porz entschärft werden

Blindgänger in Porz entschärft: 2000 Menschen mussten ihre Häuser nach Bombenfund in Köln verlassen

Auf einem Grundstück in Köln-Porz ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Etwa 2000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen. Die Wasserschutzpolizei stoppte während der Entschärfung die Schifffahrt.

Bei Sondierungsarbeiten ist am Mittwoch eine Weltkriegsbombe mit Heckaufschlagzünder auf einem Grundstück in der Rheinaustraße in Porz-Westhoven gefunden worden. Es handelte sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf war vor Ort und bereitete die Entschärfung vor - um 19.35 Uhr war die Bombe unschädlich gemacht und abtransportiert. Sie wird nun in einem Fachbetrieb zerlegt und entsorgt.

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In einem Radius von 300 Metern um den Fundort mussten am Nachmittag 2000 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Für sie wurde eine Anlaufstelle in der Gemeinschaftsgrundschule eingerichtet. Der Bahnverkehr war von Sperrungen nicht betroffen, aber der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde während der Entschärfung angehalten.

(hsr)
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