Düsseldorfer Überraschungsbesuch Begeisterte Fans bei Auftritt der Toten Hosen im Kölner Karneval

Köln · Es war ein echter Überraschungsmoment: Bei der großen Karnevalsparty von Team Rhythmusgymnastik am Airport Köln/Bonn traten am Samstag die Toten Hosen auf – und spielten nicht nur eigene Songs.

 Campino bei seinem Auftritt am Airport Köln/Bonn.

Campino bei seinem Auftritt am Airport Köln/Bonn.

Foto: Screenshot/Instagram/@team_rhythmusgymnastik

„Der Hass zwischen Köln und Düsseldorf ist nun offiziell Geschichte“, schrieb ein Nutzer in seiner Instagram-Story zu einem ganz besonderen Moment des Konzerts. Denn: Die Toten Hosen spielten unter anderem „Mer losse d’r Dom en Kölle“ der Kölner Band „Bläck Fööss“ – ein Moment rheinischer Völkerverständigung.

Die Toten Hosen traten am Karnevalssamstag am Flughafen Köln/Bonn auf, im Rahmen der Party „Karnevalsport 2024“ des Kölner Team Rhythmusgymnastik. Die Veranstaltung war ausverkauft.

Auf Facebook teilte die Düsseldorfer Band danach ein Foto und schrieb: „Wir kommen in Frieden! Fünf Düsseldorfer in Köln: Helau und Alaaf!“ Und weiter: „Es war herrlich bei euch! Jetzt wird gefeiert…“. Zu sehen sind die Düsseldorfer um Frontsänger Campino auf dem Bild in Hippie-Outfits – inklusive Schlaghosen, bunter Brillen und schriller Oberteile.

In ihrer eigenen Instagram-Story teilte die Band zahlreiche Ausschnitte des Auftritts in Köln. So spielten sie eigene Songs, etwa „Tage wie diese“ und „Wünsch dir was“, aber auch „Schrei nach Liebe“, ein Cover des Songs der Band Die Ärzte.

Viele Fans waren begeistert. „Mega Überraschung“, schrieb eine Nutzerin auf Instagram. „Es war uns ein Fest“, kommentierte eine andere Nutzerin auf Facebook. Und noch jemand anderes schrieb, ebenfalls auf Facebook: „Ihr habt Köln heute sehr glücklich gemacht! Helaaf!“ Genau diese Reaktionen dürften sich die Toten Hosen gewünscht haben.

"Düsseldorfer Kultband  - Das sind die Toten Hosen" - Fotos
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Düsseldorfer Kultband - Das sind die Toten Hosen

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Foto: Endermann, Andreas (end)

Wie „t-online.de“ berichtet, spielte die Düsseldorfer Band übrigens nicht nur ein kölsches Karnevalslied, sondern auch ihr „Altbier-Lied“ – sozusagen zum Ausgleich. Andere Künstler bei der „Karnevalsport“-Party waren unter anderem die Kölner Band Kasalla und Oli P.

Sie bekommen nicht genug von Karneval? Alles zur jecken Zeit im Rheinland und am Niederrhein finden Sie auf unserer Übersichtsseite. Das wichtigste zum Karneval in Düsseldorf finden Sie hier – und auch über den Karneval in der Domstadt Köln berichten wir ausführlich hier.

(hebu)
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