Karneval 2019 in Köln: So schön feiern die Jecken Weiberfastnacht

Weiberfastnacht in Köln : Karnevalisten feiern rund um die Domplatte

Weiberfastnacht in Köln - so ist der Straßenkarneval gestartet

Der Straßenkarneval hat an Altweiber offiziell begonnen. In Köln hat das Dreigestirn die Stadtschlüssel eingefordert. Dort hatten sich schon am frühen Vormittag Tausende Jecken in der Altstadt versammelt.

Die fantasievoll verkleideten Karnevalstouristen sind bereits am frühen Donnerstagmorgen in Köln eingetroffen. Auf dem Alter Markt und dem Heumarkt feiern die Jecken ausgelassen bei Livemusik. Insgesamt rechnete die Stadt an Weiberfastnacht mit mehreren hunderttausend Besuchern.

Auch musizierende Gardisten in Uniform bestimmten am Morgen das Bild auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Stimmung war friedlich, die Polizei hielt sich im Hintergrund. Die Kölner Beamten halten die Karnevalisten via Twitter und Facebook auf dem Laufenden. „Damit alle Jecken bei bestem Wetter auch friedlich und sicher in den Straßenkarneval starten können, sind wir mit mehr als 1000 Polizistinnen und Polizisten an den Hotspots in der Stadt“, schreiben sie.

Weiberfastnacht prägt das Bild in der Stadt: Auch beim Bäcker oder am Zeitungskiosk treffen die Kunden auf gut gelaunte Karnevalisten. Viele Angestellte, die nicht frei haben, arbeiten heute liebevoll geschminkt in bunten Kostümen.

Der Himmel über Köln war am Morgen noch wolkenlos - allerdings soll das so nicht bleiben: Bereits im Laufe des Tages soll es zuziehen, und für den Rest der tollen Tage müssen sich die Karnevalisten dann auch auf Wind und Regen einstellen.Daran sind die Narren allerdings gewöhnt - Karneval sei nun mal ein „Winterfest“, betont das Festkomitee Kölner Karneval ein ums andere Mal.

Pünktlich um 11.11 Uhr nahm das Treiben in den Karnevalshochburgen seinen Lauf. In Düsseldorf stürmten die Möhnen das Rathaus (hier geht’s zu unserem Liveblog), in Bonn schlugen die Waschweiber los.

Weiberfastnacht ist seit jeher einer der arbeitsintensivsten Tage für die Kölner Polizei. Am späten Donnerstagnachmittag war die Lage nach den Worten eines Sprechers „immer noch im vergleichsweise grünen Bereich“. Dies habe möglicherweise auch damit zu tun, dass der Zulauf diesmal geringer sei als in früheren Jahren.

Mit fortgeschrittener Stunde mache sich allerdings der gestiegene Alkoholkonsum bemerkbar. „Es gibt immer wieder Straftaten, auch Körperverletzungen, Sachbeschädigungen“, sagte der Sprecher.

(top/dpa)