Geiselnahme Köln Hbf: Täter im Koma - keine Hinweise auf Bezug zum IS

Pressekonferenz nach Kölner Geiselnahme : „Gaskartuschen hätten beachtliche Explosion ausgelöst“

Nach dem Brandanschlag und der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof haben die Behörden einen Überblick über die Ermittlungen gegeben. Viele Hintergründe sind noch unklar. Hinweise auf einen direkten Bezug zum IS sieht die Polizei derzeit nicht.

  • Brandanschlag und Geiselnahme am Kölner Haupbahnhof
  • Angreifer außer Lebensgefahr
  • Verdächtiger lebte in Flüchtlingsunterkunft
  • Gaskartuschen hätten schwere Explosion auslösen können
  • 10/16/18 2:12 PM
    Die Pressekonferenz der Kölner Polizei ist beendet. Bei RP ONLINE halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen auf dem Laufenden.
  • 10/16/18 2:03 PM
    "Wir gehen derzeit von einer besonderen Bedeutung des Falles aus", sagt Markus Schmitt von der Bundesanwaltschaft.
  • 10/16/18 2:02 PM
    "Eine ganz wichtige Frage für uns" ist die Frage nach möglichen Mittätern, sagt Becker. Deshalb bitte die Polizei um Hinweise von Zeugen.
  • 10/16/18 2:02 PM
    Es sei es nicht so einfach in Kontakt mit syrischen Behörden zu treten, sagt Becker. Daher lägen noch kaum Erkenntnisse über die Vergangenheit des Mannes vor.
  • 10/16/18 2:01 PM
    Der Mann lebte in einer Kölner Flüchtlingsunterkunft und war aufgrund seiner Psyche nicht dazu fähig, zu arbeiten, sagt Becker.
  • 10/16/18 2:00 PM
    Die arabischen Schriftstücke, die in der Wohnung des Mannes gefunden wurden, enthielten Worte "in Richtung" "Gott ist groß".
  • 10/16/18 2:00 PM
    Zu einem Kontakt zum Islamischen Staat (IS) - auch in der Vorvergangenheit - äußerte sich Becker von der Polizei Köln nicht.
  • 10/16/18 1:58 PM
    Ein Medienvertreter fragt, ob die Straftaten des mutmaßlichen Täters bereits vor Gericht gelandet seien. Die Antwort: Eine Anklage wegen Betruges wurde gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Für Vorwürfe des Ladendiebstahls fehlten die Beweise, teilt die Staatsanwaltschaft mit.
  • 10/16/18 1:58 PM
    Mit einer Gaskartusche und weiterem Brandbeschleuniger ging der Täter in die Apotheke, außerdem trug er die Softair-Waffe als "Drohkulisse" bei sich. Die übrigen Gegenstände ließ er im Bahnhof.
  • 10/16/18 1:57 PM
    Der Täter hätte mit seinen Gaskartuschen eine beachtliche Explosion auslösen können. Hätte er die Kartuschen zur Explosion gebracht, wäre der Schaden beachtlich gewesen, sagte Klaus-Stephan Becker. Dafür bedürfe es jedoch großer Hitze. Zu der Detonation kam es nicht.
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(mba/mro/hebu/dpa/AFP)
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