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Evakuierung in Köln: Fünf-Zentner-Bombe in Porz ist entschärft

Evakuierung in Köln : Fünf-Zentner-Bombe in Porz ist entschärft

Durch einfaches Herausdrehen des Zünders haben Experten eine Weltkriegsbombe in Köln-Porz unschädlich gemacht. Das berichtete die Stadtverwaltung am Montagabend. Zuvor mussten 700 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe war am Nachmittag bei gezielten Bohrungen im Stadtteil Porz gefunden worden. Gebäude im Umkreis von 200 Meter wurden evakuiert. Keine drei Stunden nach dem Fund gab der Kampfmittelräumdienst Entwarnung.

Die Bombe lag auf einem Grundstück an der Ohmstraße 62 in der Nähe zur Einmündung Wattstraße, teilte die Stadt mit. Es handelte sich um eine Fünf-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart mit Aufschlagzünder. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf hatte festgelegt, dass die Bombe noch am Montag entschärft werden soll.

Die Evakuierungen rund um den Fundort der Fliegerbombe in der Ohmstraße, Höhe Hausnummer 62,waren am Nachmittag angelaufen. Das Ordnungsamt ging von Haus zu Haus und informierte die Bewohner darüber, dass sie ihre Wohnungen verlassen müssen, damit die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung der Bombe beginnen können. Von der Evakuierung betroffen waren rund 700 Bewohner.

Die ICE-Strecke der Deutschen Bahn und die S-Bahn-Strecke, beide im Westen der Ohmstraße gelegen, waren von den Sperrungen nicht betroffen.

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