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Felix Sturm: Doping-Prozess vorerst geplatzt

Profi-Boxer : Doping-Prozess gegen Felix Sturm ist vorerst geplatzt

Das Kölner Landgericht hat die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt. Der Beschluss sei aber noch nicht rechtskräftig, betonte ein Sprecher.

Der Beschluss sei aber noch nicht rechtskräftig, betonte der Sprecher. Die Staatsanwaltschaft habe fristwahrend eine sofortige Beschwerde eingelegt. Die Anklage könne so nun ihr weiteres Vorgehen prüfen. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ darüber berichtet.

Wann klar ist, wie es weitergeht, sei offen. Sturms Verteidiger Gottfried Reims sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ zufolge: „Das Gericht ist der Argumentation der Verteidigung gefolgt, wonach ein viel zu spät vorgenommenes Gutachten zu dem Schluss kommt, dass keine dopingrelevanten Spuren vorhanden sind.“

Der heute 39-jährige frühere Weltmeister Sturm wurde nach dem Sieg im WM-Titelkampf am 20. Februar 2016 im Supermittelgewicht in Oberhausen gegen den Russen Fjodor Tschudinow positiv auf das muskelaufbauende Präparat Stanozolol getestet. Daraufhin hatte die Nationale Anti-Doping-Agentur NADA den Leverkusener bei der Staatsanwaltschaft Köln angezeigt.

(skr/dpa)