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Erzbistum Köln verzeichnet höchste Zahl an Kirchenaustritten​

41.000 Austritte : Erzbistum Köln verzeichnet höchste Zahl an Kirchenaustritten

Das Erzbistum Köln verzeichnet für das vergangene Jahr fast 41.000 Austritte. Der scheidende Kölner Generalvikar Markus Hofmann erklärte, das Erzbistum Köln müsse anerkennen, „dass der schmerzvolle Weg der Aufarbeitung und andere Krisen das Vertrauen vieler Menschen in die Kirche heftig erschüttert haben“.

Das Erzbistum Köln verzeichnet für das vergangene Jahr fast 41.000 Austritte - so viele wie in keiner anderen deutschen Diözese und wie nie zuvor. Bundesweit kehrten rund 359.000 Menschen im Jahr 2020 der katholischen Kirche den Rücken, ebenfalls ein neuer Höchststand. Das geht aus der am Montag veröffentlichten Kirchenstatistik hervor. Den bisherigen Negativrekord mit 272.771 Austritten verzeichneten die 27 deutschen Bistümer im Jahr 2019. Köln kam damals auf 24.298 Abmeldungen.

Der scheidende Kölner Generalvikar Markus Hofmann erklärte, das Erzbistum Köln müsse anerkennen, „dass der schmerzvolle Weg der Aufarbeitung und andere Krisen das Vertrauen vieler Menschen in die Kirche heftig erschüttert haben“. Weiter sagte er: „Wir müssen alles daransetzen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.“

(kag/kna)