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Coronavirus: Eisenwarenmesse in Köln wird verschoben

NRW-Gesundheitssystem „gut vorbereitet“ : Kölner Eisenwarenmesse wird wegen Coronavirus verschoben

Wegen der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus ist die anstehende Eisenwarenmesse in Köln verschoben worden. Laut Gesundheitsminister Laumann muss auch in NRW mit einem Ausbruch des Corona-Virus gerechnet werden.

Statt Anfang März soll die Messe im Februar 2021 stattfinden, wie die Kölner Messe am Dienstag mitteilte. Zuvor hatten bereits namhafte Aussteller wie das Befestigungstechnik-Unternehmen Fischer und der Werkzeughersteller Gedore ihr Kommen abgesagt. Nach Messe-Angaben waren ursprünglich etwa 3000 Aussteller in Köln erwartet worden, darunter rund 1200 Aussteller aus China.

Auch in Frankfurt entschied man wegen des sich ausbreitenden neuen Coronavirus, eine Veranstaltung zu verschieben: Die zunächst vom 8. bis zum 13. März geplante Messe für Licht und Gebäudetechnik „Light + Building“ finde nun zwischen Mitte und Ende September 2020 statt.

Laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) muss auch in Nordrhein-Westfalen mit einem Ausbruch des Corona-Virus gerechnet werden. Das Gesundheitssystem im Land sei aber gut auf den Virus vorbereitet, teilte Laumann am Dienstag in Düsseldorf mit.

„Die Ereignisse in Italien zeigen erneut, dass wir es auf globaler Ebene mit einer ernstzunehmenden Situation zu tun haben“. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätze die Gefahr für die Bevölkerung in Deutschland aber derzeit weiterhin als gering ein.

In Italien sind nach Behördenangaben bis zum frühen Montagabend mindestens sieben Infizierte gestorben - alle hatten demnach Vorerkrankungen. Insgesamt hatten sich mehr als 200 Menschen mit dem Virus infiziert. In Venetien und der Lombardei sind mehrere Kommunen abgeriegelt worden, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

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(mba/dpa)