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Coca Cola in Köln: Sperrung bei Feuerwehr-Einsatz - Salzsäure ausgetreten

Einsatz beendet : Salzsäure bei Firma Coca-Cola in Köln ausgetreten

In Köln musste die Feuerwehr am Mittwochvormittag zur Firma Coca-Cola ausrücken: Es waren geringe Mengen Salzsäure ausgetreten. Ein Mitarbeiter kam vorsorglich ins Krankenhaus. Der Einsatz ist mittlerweile beendet.

Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde sie am Mittwoch um 6.34 Uhr von einem Mitarbeiter der Firma Coca-Cola an der Mathias-Brüggen-Straße in Köln alarmiert. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurde der Austritt von geringen Mengen einer 30-prozentigen Salzsäure aus einer Leitung festgestellt.

Mit Abstreumaterial wurde die Flüssigkeit im Außenbereich eingedämmt. Ein Angriffstrupp der Feuerwehr drang ausgestattet mit Chemieschutzanzügen in den Produktionsraum und schieberte die betroffene Leitung ab.

Ein Mitarbeiter des Werks wurde nach notärztlicher Untersuchung ohne Symptome vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, berichtet die Feuerwehr. Derzeit werde mit der Betriebsleitung das weitere Vorgehen organisiert.

Die Mathias-Brüggen-Straße war für die Zeit des Einsatzes im Bereich des Coca-Cola-Standorts für den Verkehr gesperrt.

Am Mittag teilte Coca-Cola mit, der Einsatz sei beendet und der Mitarbeiter nicht mehr im Krankenhaus. Eine Gefahr für Anwohner habe wegen des Austritts der Säure nicht bestanden.

(bora/top)