Bombenfund in Köln-Zollstock: Blindgänger ist entschärft

Bombenfund in Köln : Blindgänger in Zollstock ist entschärft

In Köln-Zollstock ist am Mittwochmittag ein Blindgänger aus den Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Es gab deshalb Einschränkungen im Bahnverkehr.

Das Fünf-Zentner-Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittag entschärft worden, wie die Stadt Köln mitteilte. Die 7000 betroffenen Bewohner in Köln-Zollstock mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Eine Anlaufstelle wurde in der Schule Brüggener Straße 1 eingerichtet.

Der Ordnungs- und Verkehrsdienst war mit 96 Mitarbeitern im Einsatz, die Feuerwehr mit zwei, die Polizei mit 40 und die Hilfsdienste mit 76 Kräften, informierte die Stadt. 95 Krankentransporte wurden durchgeführt. In der Anlaufstelle für von Evakuierungen Betroffene hielten sich bis zu 215 Personen auf.

Die Deutsche Bahn (DB) wies auf ihrer Homepage vorsorglich auf Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Köln, Bonn und Koblenz hin.  Bei betroffenen Zügen wurde mit Umleitungsverspätungen von bis zu 30 Minuten gerechnet.

Die Bombe war bereits am Dienstag gefunden worden, konnte aber wegen Bahn-Waggons mit Gefahrengut nahe des Fundorts. Die Nacht nutzte die Deutsche Bahn nach Angaben der Stadt zur Verlegung der Waggons.

(top/dpa)