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Unfall auf A1 in Köln: Lkw fährt umgebremst auf Stauende auf - schwerverletztes Unfallopfer aus Auto befreit

A1 in Köln bis zum Nachmittag gesperrt : Lkw fährt umgebremst auf Stauende auf

Am Mittwochmorgen hat es auf der A1 in Köln in Fahrtrichtung Euskirchen einen schweren Unfall gegeben. Weil es keine Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge gab, musste ein Hubschrauber eingesetzt werden.

Wie ein Sprecher der Polizei Köln mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 8.20 Uhr auf der A1 von Dortmund in Richtung Euskirchen zwischen Köln-Niehl und dem Kreuz Köln-Nord. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein Lkw umgebremst auf ein Stauende auf. Ein Auto wurde so auf einen weiteren Wagen, der davor stand, geschoben und eingequetscht.

Bei dem Unfall sind drei Menschen schwer verletzt worden, einer davon lebensgefährlich. Die lebensgefährlich verletzte Person befand sich in dem Auto, auf das der Lkw direkt aufgefahren war. Sie musste aus ihrem Auto befreit werden. Zunächst hatte die Polizei lediglich von einer schwer verletzten Person gesprochen.

Weil es keine Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge gab, auch bedingt durch eine Baustelle, mussten sowohl Polizei als auch Feuerwehr einen Umweg zur Unfallstelle fahren und kamen entsprechend später dort an. Wegen der schwierigen Anfahrt musste für die Rettung auch ein Hubschrauber eingesetzt werden.

Aktuell ist die A1 in Richtung Euskirchen zwischen Köln-Niehl und dem Kreuz Köln-Nord weiter gesperrt, unter anderem, weil sich der Lkw bei dem Unfall quergestellt hat.Auch die Gegenfahrbahn ist laut Polizei betroffen. Die Behörde fordert auf Twitter die Autofahrer auf, keine Fotos zu machen:

Die Sperrung sollte nach Angaben des Online-Portals von Straßen.NRW noch bis etwa 15 Uhr andauern. Zwischenzeitlich gab es einen großen Rückstau bis Burscheid.

(hebu/lnw)