Vorfall in Köln Mann geht zu vermeintlicher Sex-Verabredung und wird ausgeraubt

Köln · Geld weg statt Geschlechtsverkehr: Ein 26-Jähriger hat in Köln eine vermeintliche Verabredung mit einer Frau zum Sex teuer bezahlt. Vor Ort wartete auch der Freund der Frau.

Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht (Symbolbild).

Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: Michael Scholten

Das amouröse Treffen in der Nacht zum Dienstag war über ein Sex-Datingportal arrangiert worden, wie die Polizei berichtete. Als der 26-Jährige in dem „Stunden-Appartement“ aufkreuzte, war die Frau allerdings nicht alleine. Im Bad traf er auf den Freund der 21-Jährigen, der dem Date fortan „eine unangenehme Wendung gab“, wie es die Beamten formulierten. Er drohte mit einem Schlagstock, nahm dem Mann sein Geld ab und warf ihn aus der Wohnung.

Der 26-Jährige ließ das nicht auf sich sitzen. Er verständigte die Polizei, die das Paar, das keinen festen Wohnsitz hat, wenig später festnahm. Im Appartement entdeckten die Beamten dabei auch das schlafende 16 Monate alte Kind der Frau. Es wurde dem Jugendamt übergeben.

(mba/dpa)
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