Köln: Entwarnung nach Amokalarm an Schule in Ferdinandstraße

„Hinweise auf Fehlalarm“ : Entwarnung nach Amokalarm an Schule in Köln-Mülheim

In Köln-Mülheim hat es am Freitagmorgen einen Großeinsatz nach einem vermeintlichen Amokalarm gegeben. Das Gebäude wurde evakuiert. Auch Spezialkräfte der Polizei waren im Einsatz.

In Köln-Mülheim hat es am Freitagmorgen einen Großeinsatz der Polizei nach einem ausgelösten Amokalarm gegeben. Um 13.30 Uhr konnte die Polizei jedoch Entwarnung geben. Die Durchsuchung der Gesamt- und Grundschule sei abgeschlossen. Es gebe „Hinweise auf Fehlalarm“ und keine Gefahrenlage, teilte die Polizei bei Twitter mit. Bereits rund eine Viertelstunde nach der Erstmeldung hatte die Polizei bereits getwittert, dass es keine Hinweise auf eine tatsächliche Bedrohung gebe.

Gegen 10 Uhr hatte die Kölner Polizei jedoch ein Hinweis auf eine Bedrohungssituation in einer Schule an der Ferdinandstraße im Stadtteil Mülheim erhalten. Dort habe es einen sogenannten Amokalarm gegeben. „Laut den Schilderungen mussten wir davon ausgehen, dass eine konkrete Gefahrensituation für die Schüler bestehen könnte“, sagte ein Sprecher am Einsatzort. „Wir haben sofort starke Kräfte und Spezialeinheiten zusammengezogen.“ Wie sich am Nachmittag herausstellte, hatte eine Lehrkraft die 110 gewählt, nachdem der akustische Amokalarm des Schulzentrums ausgelöst hatte.

Das Gebäude wurde daraufhin durchsucht. Die Schüler und Lehrer hatten sich zunächst im Gebäude eingeschlossen. Dass die Kinder sich im Klassenzimmer verschanzen sollten, ist offenbar Teil des Einsatzkonzeptes bei einem Amokalarm, das Polizei und Schule miteinander vereinbart haben.

Die Schüler wurden in kleinen Gruppen zur Sammelstelle am nahegelegenen Kongresscenter (Eingang Nord) in der Nähe des Messekreisels in Köln-Deutz gebracht. Eltern konnten ihre Kinder dort abholen.

An der Sammelstelle wurden die Kinder von der Feuerwehr und dem schulpsychologischen Dienst betreut. Rettungskräfte versorgten einzelne Kinder mit Kreislaufproblemen, ins Krankenhaus musste keines von ihnen gebracht werden. Gegen 13 Uhr waren etwa 250 Menschen in der Sammelstelle. Insgesamt besuchen mehr als 1000 Kinder und Jugendliche die Gesamt- und Grundschule.

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(hsr/mba/ham)