Köln Betrunken auf der Pirsch: Jäger verliert Waffenschein

Köln · Weil er leicht angetrunken auf die Pirsch gegangen ist, verliert ein Jäger aus Köln seinen Waffenschein. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch entschieden.

 Ein Jäger aus Köln verliert seinen waffenschein, weil er angetrunken auf Tiere schoss.

Ein Jäger aus Köln verliert seinen waffenschein, weil er angetrunken auf Tiere schoss.

Foto: dpa, rwe hpl jhe

Die Polizei hatte dem Jäger vor Jahren die Waffenbesitzkarte entzogen, weil er nach dem Genuss von Wein und Wodka auf die Jagd gegangen war. Vom Hochsitz aus hatte er sogar einen Rehbock geschossen. Der Alkoholgenuss war einer Polizeistreife aufgefallen, die den Jäger bei seiner Heimfahrt kontrollierte.

"Macht ein Waffenbesitzer in alkoholisiertem Zustand von seiner Schusswaffe Gebrauch, rechtfertigt dies die Annahme, dass er im waffenrechtlichen Sinne unzuverlässig ist, auch, wenn zum Alkoholkonsum kein weiteres Fehlverhalten hinzutritt", entschied das Gericht.

(lnw)
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