Prozess in Köln: 19-Jährige wurde zur Prostitution gezwungen

Prozess in Köln: 19-Jährige wurde zur Prostitution gezwungen

Ein 32-Jähriger soll ein 19 Jahre altes Mädchen zur Prostitution gezwungen und sie vergewaltigt haben. Der Prozess in Köln musste am Freitag vertagt werden.

Grund für die Verzögerung des Auftakts: Einer der insgesamt drei Angeklagten ist krank. Die Anklage wirft dem 32-Jährigen vor, die 19-Jährige ins Gesicht geschlagen und mit Drohungen dazu gezwungen zu haben, in verschiedenen Bordells in Köln, Düsseldorf und Frankfurt als Prostituierte zu arbeiten. Was sie verdiente, musste sie ihm nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft komplett geben.

Eine zweite Angeklagte soll das Opfer in einem Kölner Bordell auf Anweisung des 32-Jährigen überwacht haben. Auch einen weiteren Bekannten soll er für seine Dienste eingespannt haben. Der 36-Jährige soll die 19-Jährige an der Flucht gehindert haben. Die beiden Männer sollen dem Umfeld der "Hells Angels" zuzurechnen sein.

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Der Hauptangeklagte soll das Mädchen zudem im März 2013 vergewaltigt haben. Wenige Wochen später gelang ihr die Flucht.

Der Prozess soll nun im Februar starten.

(hsr)
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