Zehn Jahre Kalkarer Tafel - Ehrenamt und Verantwortung

Tafel Kalkar : Tafel Kalkar mahnt Wertschätzung von Essen an

Die Kalkarer Tafel nutzt ihr zehnjähriges Bestehen, um die Bevölkerung dazu einzuladen, über Ernährung nachzudenken.

Fast jeder weiß es, aber zum zehnjährigen Bestehen der Kalkarer Tafel dürfen  gerne noch mehr Menschen kommen, um sich über die wichtige Arbeit der Ehrenamtler zu informieren. Wenn am kommendne Samstag, den 11. Mai, ab 11 Uhr in der  Bürgerbegnungsstätte Altkalkar an der Birkenallee 8 gefeiert wird, geht es aber nicht nur um die Versorgung Bedürftiger mit gespendetem Essen, sondern auch um das Thema Ernährung insgesamt. „Love the waste - verteilen statt verschwenden“ heißt die Ausstellung des Bundesverbandes Tafel Deutschland, die an diesem Tag zu sehen sein wird.

Außerdem werden Arbeiten von Schülern des Jan-Joest-Gymnasiums Kalkar präsentiert, auf die Gäste warten eine Theaterpremiere und Aufführungen der Kindergärten Altkalkars. Interessant ist sicherlich die Ausstellung, bei der es um Lebensmittelverschwendung in Deutschland geht: Mindestens elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen sollen jedes Jahr in deutschen Mülltonnen landen. In Kalkar wird die Ausstellung nur am Tag des Begegnungsfestes am 11. Mai gezeigt.

„13 Porträtbilder von Tafel-Ehrenamtlichen und ihre kurzen Statements dazu machen die Ausstellung zu etwas Einzigartigem“, schreibt der Vorsitzende Rainer Jürgenliemk.

Das Theaterstück „Move it! Action auf Bühne, Gabel und Seil“ ist im Rahmen eines Förderprojektes ,Bündnis für Bildung’ mit den Partnern evangelisches Jugendhaus Kalkar, Theater im Fluß Kleve und dem Streetworker der Stadt Kalkar entstanden.

Außerdem ist das Projekt „Gesunde Ernährung und Bewegung“, koordiniert von Jens Brinkmann, ein Thema. Teilnehmer waren Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 14 Jahren, die ihr eigenes Ess- und Bewegungsverhalten beobachtet und reflektiert haben.

„Ziel des Projektes ist es, mit den Kindern und Jugendlichen eine neue Körperwahrnehmung zu entwickeln, die für eine gesunde Lebensweise sensibilisiert“ - unter anderem durch gute Ernährung und Sport. Das Projekt wird übrigens auch durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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