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Kreis Kleve: Zahlreiche Einbrüche im November

Kreis Kleve : Zahlreiche Einbrüche im November

Die frühe Dunkelheit lässt die Einbruchszahlen steigen. Mehrere dutzend Mal wurde im Kreis Kleve im vergangenen Monat eingebrochen, beziehungsweise der Versuch gestartet, aus Wohnungen und Häusern private Wertgegenstände zu entwenden. Ein Blick auf 2011 zeigt: der November ist ein echter Einbruchsmonat.

Die Polizei unterscheidet zwischen drei Arten von Einbrüchen: Wohnungseinbrüche, Kellereinbrüche und Geschäftseinbrüche. "Wohnungseinbrüche belasten die Menschen am meisten", weiß Manuela Schmickler, Pressersprecherin der Klever Kreispolizei. Das Eindringen in die eigenen "vier Wände" wird dabei von vielen Opfern als besonders belastend empfunden. Noch schlimmer: wenn die Bewohner zur Tatzeit Zuhause sind und möglicherweise nichtsahnend in ihren Betten liegen.

Eine der Hochzeiten für Einbrüche sind traditionell die Wintermonate. Schaut man auf die Zahlen des vergangenen Jahres, so bestätigt sich der Ruf des Novembers aus besonders einbruchsstarker Monat. "Wir hatten im November 2011 insgesamt 92 Wohnungseinbrüche, im Oktober und Dezember waren es nur rund die Hälfte", erklärt Schmickler. Auch wenn es für November 2012 für den Kreis Kleve von Seiten der Polizei noch keine abschließenden Zahlen gibt, steht fest: mehrere dutzend Mal wurde im vergangenen Monat im Kreis Kleve eingebrochen, einen Großteil machten dabei die Wohnungseinbrüche aus. Grund dafür sind vor allem die äußeren Umstände. "Es wird früher dunkel, um eine Zeit in der viele Menschen noch nicht Zuhause sind", erklärt Schmickler. Im Schutze dieser Dunkelheit brechen die Täter in die Häuser und Wohnungen ein.

Tipps

Auch wenn es natürlich keine hundertprozentige Sicherheit gibt, so können Hausbesitzer und Mieter doch mit oft einfachen Mitteln ihre Wohnungen und Häuser schützen. Die Polizei hat sie in der Kampagne "Riegel vor" zusammengefasst.

Ein ganz einfacher Tipp: die Haustüre abschließen und nicht nur ins Schloss fallen lassen — auch, wenn man nur kurz das Haus verlässt.

Davon, einen Schlüssel draußen zu verstecken, sollte man übrigens aus Sicherheitsgründen absehen, denn die Schlüsselverstecke sind den Einbrechern bekannt. Zudem weist die Polizei darauf hin, dass auch gekippte Fenster offene Fenster sind. Beim Verlassen des Hauses sollte somit die Fenster geschlossen werden, auch wenn sie in einem Obergeschoss liegen.

Aus Vorsicht die Rollläden auch über Tag zu schließen, lockt Einbrecher hingegen eher an. So wissen sie, dass kein Anwohner Zuhause ist.

Besonders wichtige und wertvolle Gegenstände, die nur selten gebraucht werden, sollten zudem nach Möglichkeit im Schließfach eines Geldinstitutes aufbewahrt werden — oder in einem Tresor.

Weitere Tipps, wie man sich vor Einbrüchen schützen kann, gibt es auch bei der Vorbeugungsstelle der Polizei.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Kreis Kleve: Einbrüche im November 2012