Kleve: Workshop für die Unterstadt

Kleve : Workshop für die Unterstadt

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen des Workshops zur Unterstadt-Bebauung. RP-Mitarbeiter Michael Baers sprach mit dem Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Stadt Kleve, Dirk Posdena über weitere Details der Auftaktveranstaltung.

Das Werkstattverfahren wird langfristige Auswirkungen auf das Stadtbild haben. Ein gewagtes Unternehmen.

Dirk Posdena Es ist ein sehr spannendes Projekt und genau aus diesem Grund wünschen wir uns die Beteiligung möglichst vieler Bürger. Wir werden uns überraschen lassen, welche kreativen Ideen bei der Zusammenarbeit zwischen den Planungsbüros und Bürgern entstehen.

Wo genau wird die Denkfabrik sein, in der die Auftaktveranstaltung stattfindet?

Posdena Die genaue Adresse ist Briener Straße 14. Das sind die Räumlichkeiten rechts neben dem Theo-Brauer-Haus. Wir werden den Eingang mit Plakaten und einer entsprechenden Ausleuchtung deutlich erkennbar machen.

Was wird Freitag und Samstag auf dem Programm stehen?

Posdena Freitag werden die sechs Teams anreisen und das, was sie bislang an Skizzen erarbeitet haben in den Räumen ausstellen. Jedes Team erhält dazu einen eigenen Bereich und auch die Stadt ist mit einem Infostand vertreten. Um 18 Uhr wird der Bürgermeister die Veranstaltung dann offiziell eröffnen. Anschließend gibt es noch Vorträge und Erfahrungsberichte einiger Experten.

Vorträge klingen zunächst wieder nach Theorie.

Posdena In den Vorträgen wird beispielsweise ausgeführt, was die Entwicklung rund um den Minoritenplatz für den Einzelhandel und für ganz Kleve bedeuten kann. Da werden ganz bewusst keine Fachvorträge gehalten, sondern relativ kurz interessante Hintergrundinformationen vorgestellt.

Demnach beginnt Samstag ab 10 Uhr dann die heiße Phase der „dialogorientierten Werkstattarbeit“?

Posdena Ja, die Teams erstellen dann die ersten Analysen vor Ort und stehen für Anregungen und Rückfragen zur Verfügung. Spannend wird es gegen 17.20 Uhr, wenn die ersten Entwürfe vorgebracht werden. Jedes Team hat dann maximal zehn Minuten Zeit seinen Vorschlag zu präsentieren.

Kennen Sie eigentlich schon das eine oder andere Detail?

Posdena Leider nicht, auch für uns wird das eine Überraschung sein. Da geht es uns genauso wie den Bürgern.

(RP)
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