Kreis Kleve: Wohnungsbauförderung im Aufwind

Kreis Kleve: Wohnungsbauförderung im Aufwind

Kreis Kleve konnte 398 Wohneinheiten mit Landesdarlehen fördern, darunter 24 behindertengerechte Wohnungen.

Im Jahr 2017 konnte der Kreis Kleve insgesamt 398 Wohneinheiten im Kreisgebiet mit Landesdarlehen aus verschiedenen Programmen fördern. Im Vorjahr waren es 287 Wohneinheiten, in 2015 waren es noch 123 Wohneinheiten. Die Gesamtfördersumme lag im Jahr 2017 bei gut 29,3 Millionen Euro.

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Nordrhein-Westfalen stellte dem Kreis Kleve für das Förderjahr 2017 zunächst 7,8 Millionen Euro zur Verfügung. Der Kreis Kleve beantragte darüber hinaus für sieben Mietobjekte zusätzliche Fördermittel in Höhe von 10,97 Millionen Euro. Nach einer landesweiten Budgetaufstockung hat das Land diese zusätzlichen Mittel für den sozialen Wohnungsbau ebenfalls bereitgestellt. Im Rahmen der Quartiersförderung profitierte der Wohnpark Union in Kleve für den zweiten Bauabschnitt von bereitgestellten Fördermitteln in Höhe von gut 6,7 Millionen Euro. Außerdem bewilligte das Land für den vierten Bauabschnitt eines Studentenwohnheims in Kleve knapp 4,5 Millionen Euro für 86 Wohneinheiten.

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Die Anzahl der geförderten Wohneinheiten im selbst genutzten Wohneigentum ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Insgesamt wurden sieben Eigenheime gefördert. Darüber hinaus wurden im Bereich der Eigentumsförderung zwei Darlehen für Menschen mit Behinderung mit einem Fördervolumen von 53.100 Euro bewilligt. Insgesamt wurden damit neun Eigenheime mit insgesamt 717.600 Euro Fördermitteln unterstützt. Ein neues Wohnheim für Menschen mit Behinderung wurde im Jahr 2017 mit 1,1 Millionen Euro gefördert. Es bietet 24 Wohnheimplätze. Das mit den Fördermitteln des Jahres 2017 verbundene Investitionsvolumen im Kreis Kleve beträgt mehr als 50 Millionen Euro. Der größte Teil kommt der Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region zugute.

Im neuen Wohnraumförderprogramm 2018 - 2022 werden landesweit jährlich jeweils 800 Millionen Euro für die soziale Wohnraumförderung bereitgestellt. Neben der Eigentumsförderung werden nun auch die Modernisierung von Bestandsimmobilien für ein barrierefreies generationengerechtes Wohnungsangebot stärker unterstützt.

(RP)