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Kleve: Wirtschaftsförderung: Rudolf Röhrl hört auf

Kleve : Wirtschaftsförderung: Rudolf Röhrl hört auf

Rudolf Röhrl, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Kleve (WFG), macht nicht mehr weiter. Er wird die WFG nach Auslaufen seines Vertrages Ende August verlassen. Das gab er am Mittwoch, 30. März, in einer Pressemitteilung bekannt.

"Es sind rein persönliche Gründe, die mich zu diesem Schritt bewogen haben", sagt Röhrl, der seit September 2006 Geschäftsführer der damals neu gegründeten städtischen Gesellschaft ist und mit einem Fünf-Jahres-Vertrag vom Rat gewählt worden war.

Option einer Vertragsverlängerung

Noch im April vergangenen Jahres hatte ihm der Aufsichtsrat der WFG die Option einer Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre angeboten. Diese will Röhrl nun nicht mehr in Anspruch nehmen. "Die Aufgabe des Wirtschaftsförderers in Kleve hat mir große Freude bereitet. In der Stadt bewegt sich ja sehr viel. Aber mit Anfang 40 bin ich nun seit insgesamt neun Jahren als Geschäftsführer in der kommunalen Wirtschaftförderung tätig. Ich möchte auch noch etwas anderes machen und stelle mich gerne einer neuen beruflichen Herausforderung in der Wirtschaft", meint der gebürtige Augsburger, der vor seiner Tätigkeit in Kleve vier Jahre Geschäftsführer der Kreiswirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land war.

Kleves Bürgermeister und WFG-Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Brauer zeigte sich verständnisvoll. "Ich kann die Entscheidung von Herrn Röhrl nachvollziehen und respektiere seinen Schritt. Er hat als Geschäftsführer der WFG viele neue Akzente in der Klever Wirtschaftspolitik gesetzt und hat den Wirtschaftsstandort Kleve während der Zeit seiner Tätigkeit mitgeprägt. Im Namen des Aufsichtsrates der WFG und des Rates der Stadt Kleve danke ich Herrn Röhrl für seine geleistete Arbeit und wünsche ihm für seinen weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute", so Brauer.

(jul)