Kleve: Wir bleiben dran: drei Fälle - drei Entwicklungen

Kleve : Wir bleiben dran: drei Fälle - drei Entwicklungen

Es war 2011, als Experten der Sporthochschule Köln (DSHS) in einem Gutachten auch die städtischen Turnhallen bewerteten. Damals erhielt die Sporthalle an der Römerstraße die Note 3,3. Nach Ansicht der Stadt eine ordentliche Bewertung.

Mit befriedigend wird man schließlich versetzt. Der fatale Irrtum wurde beim Blick ins Kleingedruckte offensichtlich. In den nächsten drei bis spätestens fünf Jahren müssten größere Erneuerungen erledigt werden, so die Fachleute von der DSHS. Schon bei einem kurzen Besuch wird deutlich, dass der Zustand der Halle sich in den vergangenen Jahren streng Richtung völlig unbrauchbar entwickelt hat. So werden unter anderem auch die sanitären Einrichtungen wegen Unterschreitung niedrigster hygienischer Standards nicht mehr von Sportlern genutzt. Nach einer Anfrage unserer Redaktion hatte die Stadt zunächst geantwortet, dass Halle und Böden regelmäßig einer Kontrolle unterzogen würden. Zuletzt im April 2017. Die Fachfirma habe keine relevanten Mängel festgestellt, so die Verwaltung. Allenfalls kleinere Schäden am Fußboden. Gebäude und Inneres weisen demnach keine gravierenden Schäden auf.

Jetzt teilte Stadtsprecher Jörg Boltersdorf mit, dass geprüft werde, ob die Halle bautechnisch und sportfachlich saniert werden kann, oder ob man nicht doch besser sofort eine neue baue. Es gibt also Hoffnung. Vor allem, weil Geld im Haushalt steht und auch die Politik erkannt hat, wie wichtig Schul- und Vereinssport ist. Allein die fachliche Prüfung könnte in Kleve zu einer nicht unerheblichen Verzögerung führen.

(jan)