Wildgänse am Niederrhein Die Geflügelpest fliegt mit

Kreis Kleve · Die Geflügelpest hat den Kreis Kleve immer mehr im Griff. Nachdem in Rees Tausende Tiere getötet werden mussten, sind nun nach einem Ausbruch in den Niederlanden zwei weitere Kommunen von Schutzmaßnahmen betroffen.

Wildgänse können die Vogelgrippe übertragen. Jedes Jahr kommen bis zu 250.000 von ihnen an den Niederrhein.

Wildgänse können die Vogelgrippe übertragen. Jedes Jahr kommen bis zu 250.000 von ihnen an den Niederrhein.

Foto: dpa-tmn/Roland Schwark

Der Kreis Kleve ist immer mehr von der Geflügelpest betroffen. Nachdem es in Rees einen bestätigten Fall gab und Tausende Tiere gekeult werden mussten, werden nun die Regeln in weiteren Kommunen verschärft. Zum Hintergrund: In den benachbarten Niederlanden gibt es in einem Betrieb im Bereich Oostrum einen Ausbruch der hochansteckenden Geflügelpest (HPAI – Hochpathogene Avitäre Influenza). Wie der Kreis Kleve am Dienstag mitteilte, gelten die daraus resultierenden Regelungen im Umkreis des betroffenen Betriebs nun auch für das westliche Gebiet des Kreises Kleve. Die Überwachungszone mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern umfasst Teile von Weeze und Kevelaer.