Zwei Jahre nach Kriegsbeginn Wie sich ukrainische Familien in Kranenburg eingelebt haben

Kranenburg · Vor zwei Jahren musste Marina Kuzniesova alles hinter sich lassen. In Odessa war sie eine bekannte Kostümschneiderin – dann kam der Krieg. Ob sie jemals wieder in ihre Heimat zurückkehren kann, weiß sie nicht. So plant sie.

 Marina Kuzniesova (v.l.), Friedhelm Kahm, Polina Kuzniesova (h.l.) und Tetiana Khomenko.

Marina Kuzniesova (v.l.), Friedhelm Kahm, Polina Kuzniesova (h.l.) und Tetiana Khomenko.

Foto: Marek Michaelis

Am 24. Februar jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine zum zweiten Mal. Ein schnelles Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Je länger der Konflikt andauert, desto schwieriger wird es für viele Vertriebene in Deutschland, sich eine Perspektive zu schaffen. Viele von ihnen rechneten vor zwei Jahren noch nicht damit, langfristig in Deutschland bleiben zu müssen.