Ein Denkmal wird saniert So wird Kalkars Markt gepflastert

Kalkar · Viele Jahre lang haben sich nicht nur Gehandicapte über den Zustand des Pflasters auf Kalkars historischem Marktplatz beklagt. Nun wird die Oberfläche nach den Vorgaben des Denkmalschutzes erneuert.

Der Handwerker Carlos aus Portugal ist Experte für Naturstein-Verarbeitung. Mit sicherem Griff packt er den passenden Stein und klopft ihn zügig in das „Mosaik“.

Der Handwerker Carlos aus Portugal ist Experte für Naturstein-Verarbeitung. Mit sicherem Griff packt er den passenden Stein und klopft ihn zügig in das „Mosaik“.

Foto: Anja Settnik

Es ist knapp über null Grad kalt, ordentlich windig und dazu nieselt es. Wie es sich anfühlt, stundenlang auf dem buchstäblich steinharten Boden zu knien und was der Rücken dazu sagt, will sich der Schreibtischmensch lieber nicht vorstellen. Johannes Fehlemann kann das weit besser einschätzen und bestätigt, dass diese Arbeit schon eine ordentliche Plackerei ist. Bevor er nämlich Geschäftsführer von Völkers Bau wurde, hat er selbst eine Ausbildung im Straßenbau gemacht. „So kann ich viel besser beurteilen, was die Leute leisten, und sachgerecht mit ihnen reden“, erklärt er. Aktuell drückt Johannes Fehlemann einigen Männern seine Anerkennung aus, die seit ein paar  Wochen dafür sorgen, dass der Kalkarer Marktplatz sein neues Pflaster bekommt. Die alten Steine werden dazu wiederverwendet, aber die Verlegung ist eine andere und wird von echten Fachleuten ausgeführt.