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Westenergie-Initiative. Stressresistente Bäume in Kalkar gepflanzt

Klimawandel : Stressresistente Bäume in Kalkar gepflanzt

Die Kommune pflanzt neue Bäume als Teil des Westenergie-Programms „1000 Klimabäume für unsere Kommunen“. Britta Schulz, Bürgermeisterin von Kalkar, freut sich darüber.

Wer demnächst, wenn das Wetter dazu einlädt, den Alleenradweg in Kalkar in Höhe der Uhlandstraße entlangradelt, wird sie sehen: acht frisch gepflanzte Bäume. Das Besondere an ihnen ist, dass sie stressresistent und damit künftigen klimatischen Veränderungen gewachsen sein sollen. Dies teilt der Energiedienstleister Westenergie mit. Das Unternehmen hat im Zuge seines Projekts „1000 Klimabäume für unsere Kommunen“ die Baumpflanzung finanziert.

Britta Schulz, Bürgermeisterin von Kalkar, freut sich darüber: „Wir setzen damit ein deutlich sichtbares Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in unserer Stadt.“ Die Pflanzung wurde realisiert durch Mitarbeiter des Bau- und Betriebshofs der Stadt Kalkar sowie den Fachbereichsleiter für Bauen Planen und Umwelt, Frank Sundermann. Ausgewählt wurden die Baumarten Amerikanischer Amberbaum und Persischer Eisenholzbaum. Beide Arten zeichnet neben ihrer Widerstandskraft auch eine besonders schöne Rotfärbung der Blätter im Herbst aus. Wie Bianca Enge, Mitarbeiterin von Westenergie, erläutert, will der Energiedienstleister mit dem Klimabäume-Projekt den Ausbau einer grünen Infrastruktur und die Erreichung der Klimaziele vorantreiben. 125 Gemeinden beteiligten sich, alle erhielten Bäume. Wie Bianca Enge mitteilt, stand für jede Kommune ein Betrag von 2500 Euro zur Verfügung. Die Pflanzung in Kalkar kostete 2100 Euro, wie Frank Sundermann angibt.

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Der Amerikanische Amberbaum (Liquidambar styraciflua) gehört zu den sogenannten „Zaubernussgewächsen“. Er ist heimisch in Nordamerika. Seine Wuchshöhe variiert zwischen zehn und 25 Metern. Hauptblütezeit ist im Mai. Sein wohlriechendes Harz wurde in Amerika zur Herstellung von Kaugummi verwendet. Auch der Persische Eisenholzbaum (Parrotia persica) ist ein Zaubernussgewächs. Er ist in Vorderasien beheimatet und gilt als hitzeverträglich und winterhart. Er wächst langsam und kann etwa zehn Meter hoch werden. Am sonnigen Standort zeigt das Laub im Herbst eine besonders schöne leuchtende Rotfärbung. Zaubernussgewächse werden in der Fachliteratur als wenig anfällig für Schädlinge beschrieben.