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Wasserburg Rindern - Weihbischof Rolf Lohmann verabschiedet Kurt Kreiten

Staffelübergabe Wasserburg Rindern : Feierlicher Abschied von Kurt Kreiten

Weihbischof Rolf Lohmann feierte die Staffelübergabe in Rindern mit einem Open-Air-Gottesdienst. Dr. Kurt Kreiten übergibt die Leitung der Wasserburg Rindern an Markus Toppmöller.

  (pbm/cbr) Es war eine Premiere zum Abschied: Erstmals ist auf dem großen Vorplatz der Wasserburg Rindern ein Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert worden. Zum Abschied des langjährigen Leiters Dr. Kurt Kreiten feierten die Mitarbeiter gemeinsam mit Weihbischof Rolf Lohmann eine Messe. „Die Stafettenübergabe verläuft nun anders, als geplant. Reduziert, aber doch in einer ganz besonderen Atmosphäre“, begrüßte der Weihbischof die Gemeinde.

Die Wasserburg Rindern sei eine „wichtige und markante Bildungseinrichtung am Niederrhein und im Bistum Münster“, betonte er später. „Hier geht es darum, Menschen mit der Frohen Botschaft in Kontakt zu bringen, über sie ins Gespräch zu kommen und auch zu diskutieren“, sagte Lohmann. Kreiten habe mit Freude und Leidenschaft einen „großen Dienst“ geleistet. An den neuen Direktor Markus Toppmöller gewandt sagte er: „Die Kirche braucht Menschen wie Sie. Ich freue mich auf den Dialog und den Austausch mit Ihnen und allen, die hier wirken.“

Dem Dank schlossen sich nicht nur Verwaltungsleiter Godehard Lange und Annette Heymen als Vertreterin der Mitarbeitenden an, sondern auch Maria Bubenitschek, Leiterin der Hauptabteilung Seelsorge im Bistum Münster. Sie verlas ein Schreiben von Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp. „Sie haben die Wasserburg zu einer hoch anerkannten und weit über den deutschen Niederrhein hinaus international bekannten katholischen Bildungsstätte geformt“, schreibt der Generalvikar. 

Kreiten selbst nutzte die Gelegenheit, sich zu bedanken – bei seiner Familie, aber auch bei den Mitarbeitenden: „Wenn ich mir etwas ausgedacht habe, dann haben sie es möglich gemacht“, erklärte er. Eines seiner Ziele sei stets gewesen, dass auf der Wasserburg Rindern jeder einen sicheren Arbeitsplatz haben und behalten sollte. Es sei ein „etwas mulmiges Gefühl, jetzt loszulassen und die Verantwortung in junge Hände zu übergeben“, gab er zu, doch niemand sei unersetzlich, „auch das muss man sich klar machen“. Mit Blick auf seinen Nachfolger betonte Kreiten: „Ich bin sicher, dass das Bistum ein starkes Zeichen setzt mit der Berufung von Markus Toppmöller, der für eine neue Generation im kirchlichen Dienst steht und trotzdem schon seit vier Jahren unser Haus sehr gut kennt und in eine neue Zeit führen wird.“

Er freue sich darauf, sagte Toppmöller, das nächste Kapitel der Wasserburg-Geschichte mitgestalten zu dürfen. Entscheidend sei, dass alle Mitarbeiter diesen Weg mitgehen. Dazu brauche es drei entscheidende Faktoren, zunächst eine gute Kommunikation, auch innerhalb der Belegschaft. Wichtig sei zudem eine „Fehlerfreundlichkeit“ – dort, wo gearbeitet werde, können Fehler passieren, erklärte Toppmöller, aus diesen könne man jedoch gemeinsam lernen. Und schließlich wünschte er eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. „Jeder ist ein vollwertiger Teil der Wasserburg Rindern“, betonte der neue Direktor.