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Kinder besuchen das Klimahaus der Hochschule in Kleve: Warum ist die Banane krumm?

Kinder besuchen das Klimahaus der Hochschule in Kleve : Warum ist die Banane krumm?

Die Kinder der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte aus Goch machten große Augen: Sie durften im Klimahaus der Hochschule Rhein-Waal am Campus Kleve wachsende Bananen pflücken und probieren.

Bei den tropischen Temperaturen, die im Klimahaus herrschen, wurde den Kindern sofort deutlich, warum Bananen in Südamerika, Afrika und Asien beheimatet sind. Die an Stauden hängende Frucht braucht nämlich warme Temperaturen über 20 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit zum Wachsen.

Melanie Thom, eine Studentin des Studiengangs "Frühkindliche Bildung" der Fakultät für Gesellschaft und Ökonomie, hat im Rahmen eines Praxisprojektes mit den Kindern den Weg einer Frucht von der Bananenplantage in Afrika bis in den Obstkorb im Supermarkt erarbeitet. Dabei wurde auch auf das Thema "Fair Trade" eingegangen. Das Klimahaus der der Fakultät Life Sciences stellte dabei die Bananenstaude mit all ihren Besonderheiten vor.

Anschließend experimentierten die Kinder unter Anleitung von Barbara Maué vom Haus der kleinen Forscher und Martina Bracht-Nienaber, Projektkoordinatorin im Schülerlabor "Energie", wie die Bananen über Stärke Sonnenenergie speichern. Die Kinder der Kita konnten mit dem Stärketest selbst nachvollziehen, in welchen Lebensmitteln wenig oder viel der Stärke beinhaltet ist, die ihnen über den Tag Kraft und Energie gibt. Eine Frage, welche die Kinder besonders interessierte: "Warum ist die Banane krumm?" wurde bei dem Besuch im Klimahaus auch beantwortet: Sie streckt sich beim Wachsen der Sonne entgegen.

Der Kita-Besuch wurde durch die Kooperation von Hochschule Rhein-Waal, Schülerlabor des zdi-Zentrums Kreis Kleve und Haus der kleinen Forscher im Kreis Kleve organisiert. Das Netzwerk hat das Ziel, junge Menschen entlang der gesamten Bildungskette für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

(rpo)