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Serie Evonik-Kinderuni: Warum Eiswürfel gute Schwimmer sind

Serie Evonik-Kinderuni : Warum Eiswürfel gute Schwimmer sind

Wie Wasser zu Eis gefriert und warum Eisberge an der Meeresoberfläche schwimmen, erklärt die Evonik-Kinderuni heute. Dazu gibt es ein Experiment, nicht nur für die kleinen Forscher in den Kitas, die bei der Aktion mitmachen.

Kreis Kleve Max und Anna waren neulich bei Oma und Opa. Die haben einen Gartenteich. Weil es so kalt war, war der zugefroren. Das Eis war so dick, dass Max und Anna darauf rumlaufen durften. Anna hat es nachdenklich gemacht. "Was ist mit den Fischen im Teich? Stecken die jetzt im Eis fest?", hat sie gefragt und sich direkt ein bisschen Sorgen gemacht. "Nein", hat Opa gesagt. Die Evonik-Kinderuni hat ein Experiment, das euch zeigt, warum sich Anna um die Fische keine Sorgen machen muss.

Und so funktioniert es: Erst müsst ihr im Eisfach eines Kühlschranks Eiswürfel machen. Dann nehmt ihr ein Glas oder auch eine Dose und gebt so viele Eiswürfel hinein, dass das Glas oder die Dose bis zur Hälfte damit voll ist. Nun müsst Wasser hineinschütten. Wenn das Glas bis zum Rand gefüllt ist, schwimmen die Eiswürfel im Wasser herum. Einige davon ragen über die Wasseroberfläche heraus. Wenn ihr jetzt lange genug wartet, sind die Eiswürfel nach einer Weile geschmolzen. Damit es etwas schneller geht, könnt ihr das Glas etwas erwärmen, indem ihr es zum Beispiel an einen Heizkörper stellt.

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Ihr macht euch Sorgen, dass es gleich eine Pfütze geben wird, wenn die Würfel geschmolzen sind? Ihr denkt: Wenn all das Eis, das über die Oberfläche herausragt, zu Wasser geschmolzen ist, wird in dem Glas nicht mehr genug Platz sein und Wasser überlaufen? Auf diesen Gedanken kann man kommen – aber so ist es nicht! Ihr werdet sehen: Der Wasserstand verändert sich nicht, kein Wasser läuft über. Warum?

Gefriert flüssiges Wasser zu festem Eis, braucht es mehr Raum. Es dehnt sich aus. Das liegt daran, dass die vielen winzigen Atomteilchen, aus denen Wasser besteht, beim Frieren sozusagen etwas auseinanderrücken. Sie sind dann nicht mehr so dicht beieinander wie vorher. "Das Eis hat eine geringere Dichte als Wasser", sagen Fachleute deshalb. In der Natur ist es so, dass Dinge, die eine geringere Dichte als Wasser haben, in Wasser oben schwimmen. Darum schwimmen auch die Eiswürfel in eurem Glas.

Schmelzen die Würfel, werden sie zu Wasser. Die Atomteilchen rücken näher zueinander, das Wasser wird "dichter". Es braucht weniger Platz als vorher das Eis – daher läuft euer Glas auch nicht über. Wie die Würfel im Glas schwimmen auch die Eisberge im Meer und die Eisschicht auf dem Wasser im Gartenteich. Solange es nicht so bitter kalt ist, dass das Wasser bis auf den Boden des Teiches gefriert und nur noch Eis da ist, können die Fische unter der Eisschicht weiter im Wasser überleben.

(RP)