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Kleve: Waldmeister im Palmenhaus

Kleve : Waldmeister im Palmenhaus

Die RP-Redaktionen Geldern und Kleve wurden in Konstanz mit dem ersten jugenddrehscheibe-Preis der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet.

KONSTANZ/MAINAU Die Tiere und Bäume, unter denen die Preisträger des ersten Journalistenpreises für Jugendmedien-Macher am Bodensee geehrt wurden, kamen im „Waldmeister“-Projekt der RP-Redaktionen Geldern und Kleve nicht vor: Im Palmenhaus der Insel Mainau würdigte die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) „herausragendes Engagement für junge Leser im redaktionellen und medienpädagogischen Bereich“.

In der ersten von drei Kategorien – „Redaktionelles Angebot für Kinder“ – nahm Volker Stennei, Chefredakteur des Hellweger Anzeigers (Unna), den ersten Preis für die tägliche Kinderseite entgegen. Die Braunschweiger Zeitung und die Westfalenpost (Hagen) belegten den zweiten und dritten Platz. Das Medienhaus Bauer (Marl) erhielt für den crossmedialen Ansatz seiner täglichen Jugendseite „scenario“ und der Internetplattform www.scenario4u.de den ersten Preis in der Kategorie „Redaktionelles Angebot für Jugendliche“. Dirk Lübke, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Lahn-Dill (Wetzlar), und Sebastian Stöber von der Torgauer Zeitung nahmen den zweiten und dritten Preis entgegen.

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„Ein beispielhaftes Projekt“

In der Kategorie „Medienpädagogisches Projekt“ überzeugte die Gemeinschaftsarbeit der RP-Redaktionen Kleve und Geldern die Jury mit dem Projekt „Wir werden Waldmeister“, an dem im Sommer mehr als 120 Kindergärten teilnahmen. Das Urteil der Jury: „Ein beispielhaftes Projekt – crossmedial, erfolgreich und pädagogisch sehr wertvoll.“ Für den Preis, den auf der Mainau Matthias Grass, Corinna Kuhs, Jürgen Loosen und Ulli Tückmantel entgegennahmen, bedankten sich die RP-Redakteure nicht nur bei der Jury, sondern vor allem bei denen, die das Projekt überhaupt erst ermöglichten: Dialogredakteurin Corinna Kuhs: „Natürlich ist dieser Preis ein Ritterschlag. Vor allem sind wir aber den Sparkassen Goch-Kevelaer-Weeze, Kleve, Krefeld und Straelen zu Dank verpflichtet. Ohne ihre Unterstützung wäre das Projekt nicht zu finanzieren gewesen.“

Rolf Pitsch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lesen, lobte in der Laudatio das Engagement der Jugendmedienmacher: „Wenn Journalisten dazu beitragen, dass junge Menschen sich die Zeit zum Zeitunglesen und Verstehen von Sachverhalten nehmen, dann haben wir verantwortungsbewusste Wähler und Demokraten gewonnen.“ 80 deutschsprachige Zeitungen hatten sich um den Preis beworben, den die bpb zum ersten Mal vergab. Eine Jury bewertete die Einsendungen nach Qualität, Originalität und crossmedialer Umsetzung.

(RP)