Kleve: Volksbank macht glänzende Gewinne

Kleve: Volksbank macht glänzende Gewinne

Die Volksbank Kleverland hat das Jahr 2012 mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen. Das Team um den Vorstandsvorsitzenden Frank Ruffing konnte das Betriebsergebnis um 28 Prozent steigern. Gute Aussichten für 2013.

Frank Ruffing hält die Volksbank Kleverland weiterhin auf Wachstumskurs. Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz blickten er und Vorstandsmitglied Severin-Peter Seidel auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Und das verlief aus Volksbank-Sicht sehr erfolgreich. "Unser Betriebsergebnis hat sich von 4,9 Millionen Euro im Jahr 2011 auf rund 6,3 Millionen Euro deutlich erhöht", gab Ruffing bekannt. Somit konnte die Volksbank Kleverland ihr Betriebsergebnis, also die Einnahmen aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit abzüglich aller Ausgaben, um 28 Prozent steigern. Mit diesem Ergebnis liege man "im Zielkorridor", so Ruffing.

Zwei Gründe, so der Vorstandsvorsitzende und sein Vorstandskollege Seidel hätten maßgeblich zum Erfolg beigetragen: So erlebe das genossenschaftliche Organisationsmodell eine Renaissance. "Die genossenschaftlichen Werte versprechen in wirtschaftlich schwieriger Zeit Solidität und Seriösität", sagte Ruffing. Der zweite Grund für die guten Zahlen läge in der "starken Verwurzelung der Volksbank mit den Menschen und der Wirtschaft im Grenzgebiet", betonte Ruffing. Zum wirtschaftlichen Erfolg hätten nicht zuletzt auch die 511 Kunden beigetragen, die die Volksbank Kleverland als neue Mitglieder gewinnen konnte.

In einem stark umkämpften Markt habe die Volksbank Kleverland ihre Verbundbilanzsumme von 1,3 Milliarden Euro leicht ausgebaut. Die Bank habe neue Kreditwünsche in Höhe von 60 Millionen Euro netto bedienen können, gaben die Vorstände bekannt. Die Eigenkapitalquote liegt derzeit bei mehr als sieben Prozent. Damit sei die Bank auf einem sehr guten Weg, die ab 2019 gesetzlich geforderte Quote von acht Prozent zu erfüllen.

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Die Volksbank Kleverland habe ihren Marktanteil in Höhe von 30 Prozent verteidigen können, so Ruffing. "Dabei ist für uns das Geschäft schwieriger geworden, seit ein Wettbewerber, der jahrelang Investmentbanking betrieben hat, jetzt das Kundengeschäft entdeckt hat. Das ist für uns ärgerlich", wollte sich der Volksbank-Chef einen Seitenhieb auf die Konkurrenz nicht verkneifen.

Die Forderungen an Kunden in Verbund und Bilanz seien um rund neun Prozent gestiegen, so Ruffing, der betonte: "Daran sieht man, dass es keine Kreditklemme gibt." Weitere Zahlen aus der Bilanz: Die Kundenkredite inklusive des betreuten Aktiv-Verbundvolumens liegen bei rund 640 Millionen Euro. Die bilanziellen Kundeneinlagen inklusive dem Passiv-Verbundvolumen kommen auf 690 Millionen Euro.

Für das Geschäftsjahr 2013 sind beide Bankvorstände verhalten optimistisch gestimmt. "Wir rechnen mit einem Betriebsergebnis, dass vermutlich noch etwas besser als in 2012 ausfallen wird", sagte Ruffing.

(RP/ac)