Kreis Kleve: Vierte Bildungskonferenz im Klever Kreishaus

Kreis Kleve: Vierte Bildungskonferenz im Klever Kreishaus

Das Regionale Bildungsbüro hatte die Tagung vorbereitet. Neben der Inklusion stand auch die Migration im Fokus.

In der Kreisverwaltung Kleve kamen die Mitglieder des Bildungsnetzwerkes im Kreis Kleve zur vierten Bildungskonferenz zusammen. Landrat Wolfgang Spreen betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Bildungsakteure im Kreis Kleve für das Leitziel "Bildung für Alle". In derzeit drei Handlungsfeldern sind die Facharbeitskreise des Bildungsnetzwerks tätig.

Das sind "Berufs- und Studienorientierung/Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)", "Ganztägiges Lernen" sowie "Inklusion/Individuelle Förderung" mit dem aktuellen Schwerpunkt "Migration". Das Regionale Bildungsbüro Kreis Kleve hatte die Bildungskonferenz vorbereitet und dazu eingeladen. Während der Sitzung gaben die Mitarbeiter des Bildungsbüros zu jedem Schwerpunkt einen Rück- und Ausblick auf die Arbeitsinhalte und Ergebnisse.

So wurden die Teilnehmer über den aktuellen Umsetzungsstand des Landesvorhabens KAoA ausführlich informiert. Mittlerweile beteiligen sich alle weiterführenden Schulen im Kreis Kleve an diesem Vorhaben mit dem Ziel, die Studien- und Berufswahlkompetenzen der Schüler ab Klasse 8 zu stärken. Im Handlungsfeld "Ganztägiges Lernen" wurde der Schwerpunkt auf den Bereich der Kooperationen gelegt. Informationen bekam das Publikum über das Modell des Sportkarussells und über die Qualifizierung von Ganztagsakteuren.

Im Schwerpunktbereich "Migration" ist die stärkere Vernetzung aller am Integrationsprozess beteiligten Akteure und Institutionen eins der Ziele. Die Transparenz der Bildungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund ist ein weiteres wichtiges Thema, an dem weiterhin gearbeitet wird. Die pädagogische Leitung liegt bei Schulamtsdirektorin Angelika Platzen, die verwaltungsfachliche Leitung bei Zandra Boxnick, Fachbereichsleiterin Zentrale Verwaltung und Allgemeine Vertreterin des Landrats.

(RP)