Kleve Verlangen nach Gotteshaus

Kleve · Der Text der Urkunde zur Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der Christus-König-Kirche in Kleve enthält viele zeitgeschichtliche Informationen. Er lautet: Am Fest der Himmelfahrt Unseres Herrn Jesus Christus, dem 22. Mai im Jahre des Heiles 1952, wurde dieser Grundstein zum Wiederaufbau der Christus-König-Kirche durch den hochwürdigsten Herrn Weihbischof Heinrich Baaken gelegt. Der furchtbare Zweite Weltkrieg hat mit seinen Bombenangriffen am 7. Oktober 1944 und 7. Februar 1945 unsere Vaterstadt, die gleichzeitig zum direkten Frontgebiet gehörte, in Schutt und Asche gelegt. Dabei wurde auch unsere Christus-König-Kirche ein Opfer dieses grausamen Kampfes. Sie war nach den Plänen des Architekten Dr. Clemens Holzmeister gebaut und erst am 2. September 1934 eingeweiht worden. Die Urkunde der ersten Grundsteinlegung am 14. August 1932 durch den hochwürdigsten Herrn Domkapitular Francken ist dieser Urkunde beigefügt. Die Not der Nachkriegszeit ließ das Verlangen nach einem neuen Gotteshaus nicht ruhen. Zwei dürftige Notkirchen dienten der Gemeinde zur Feier des heiligen Opfers.

(RP)
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