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Kreis Kleve: VBE: Schluss mit der mangelhaften Ausstattung

Kreis Kleve : VBE: Schluss mit der mangelhaften Ausstattung

Der VBE-Kreisvorstand (Verband Bildung und Erziehung) hatte seine Mitglieder zur Versammlung mit Neuwahlen eingeladen. Den Höhepunkt bildete der Vortrag des Bundes- und Landesvorsitzenden Udo Beckmann. Er berichtete über schul- und bildungspolitische Entwicklungen in NRW. Die herausfordernden Bereiche: minderjährige Flüchtlinge, Inklusion, Weiterqualifizierung und Medienkompetenz waren die Schwerpunktthemen. Beckmann machte deutlich, dass Schluss sein müsse mit der mangelhaften Ausstattung (personell und sächlich) der Bildungseinrichtungen.

Der VBE wird sich weiterhin massiv für Qualität vor Quantität in allen Bereichen einsetzen. Die neue Höchstaltersgrenze von 42 Jahren, die sich individuell durch Erziehungszeiten bis auf 48 erhöhen lässt, ist eine sehr personalfreudige Entscheidung, für die der VBE lange gekämpft hat. Der Einstieg in eine neue Entgeltordnung wurde nach langem Kampf des DBB erreicht. Darauf ist der VBE als Tochterverband des DBB sehr stolz. 2017 kann nun über Anpassungen entschieden werden. Leider hat die GEW sich auch gegen Anraten der Muttergewerkschaft Verdi diesem Weg verweigert. Der VBE ist in dieser schwierigen Gemengelage den Weg der kleinen Schritte gegangen.

Weitere Themen der Mitgliederversammlung waren: das Gemeinsame Lernen, Seiteneinsteigerklassen, Schulleitungsbesetzung, Gleiche Arbeit - gleicher Lohn, die Fachlehrerbesoldung und ein schulbezogener Sozial-Index. "Alle diese Themen sind für den Flächenkreis Kleve mit seiner Randlage besondere Problemfelder. Auf diesem Hintergrund gilt allen Pädagogen ein Dankeschön für ihren Einsatz", so der bestätigte Kreisvorsitzende Jens Willmeroth.

Weiter Vorstandsmitglieder sind: Steffi Wilbert, Eva van Eickels, Christoph Grefer, Johannes Wilmsalle (Grundschule), Gabriele Janicki (Hauptschule), Karl Buntenbroich (Seniorenvertretung), Bernd Lindenau und Gertrud Kersten (Förderschule).

(RP)