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Kranenburg: Umwerfender Rathaussturm in Kranenburg

Kranenburg : Umwerfender Rathaussturm in Kranenburg

Einfach umwerfend, der Rathaussturm in Kranenburg, bei dem Prinz Thommy und seine Garde die Verwaltung im Konfettisturm eroberten. Doch wo war Funkemariechen Samira? Krank, hieß es aus Reihen der Garde.

Damit sie beim Höhepunkt im Kranenburger Karneval, dem Tulpensonntagszug, wieder an der Seite des Prinzen stehen kann, war ihr Ruhe verordnet worden.

Unterdessen hatte sich der Rathausvorplatz mit einer bunten Narrenschar gefüllt, die neben der Schlüsselübergabe an das Narrenoberhaupt zunächst das traditionelle Wortgefecht zwischen Bürgermeister Günter Steins und Krunekroane Präsidenten Hans-Gerd Onkels erleben wollten.

Obwohl der Eingang des Rathauses mit großen Fässern verbarrikadiert, wurden diese von der Garde weggeräumt. "Da derzeit das Benzin so billig ist, haben wir die Idee mit den Fässern als Bollwerk gehabt", schmunzelte Ratsmitglied Theo Elbers im Gespräch mit unserer Zeitung. Unterstützt wurde Elbers von Gerd van Oyen, der die Süßigkeiten, die die Ratsmitglieder während des Sturmes auf das Verwaltungsgebäude auf die Narrengemeinde niederprasseln ließ, gesponsert hatte.

Dann war sei dahin, die "geniale Bürgerwehr". Prinz Thommy der Umwerfende hatte die Macht über das Rathaus erlangt und verkündete flugs seine elf Gebote. "Wo die Politik Jahre für braucht, schaffen wir innerhalb eines Tages", verkündete der umwerfende Prinz unter großem Beifall der Bevölkerung. Und damit dreimal Krunekroane Helau!

(RP)