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Tichelpark-Kino in Kleve öffnet ab 1. Juli: Regeln und Programm

Alles zum Neustart : Klever Kino eröffnet Anfang Juli mit 17 Filmen im Programm

Ab dem kommenden Donnerstag gibt es wieder Filme auf Großleinwand – mit Maske und Abstand. Welche Filme zu sehen sind, welche Regeln gelten und wie das Kino für Corona-Sicherheit sorgen möchte.

Die Zeit des langen Wartens für Kinofreunde in Kleve ist vorbei. Nach Monaten Zwangspause endlich wieder Großleinwand! „Wir sind alle bester Laune und hoffnungsvoll“, sagt Betriebsleiter Reinhard Berens. Ab dem 1. Juli, also Donnerstag der kommenden Woche, geht es los. Das Programm ist schon veröffentlicht, 17 neue Filme sind am Start. „Das ist mehr als genug für uns“, sagt Berens. „Das sind im Prinzip die Filme, die seit mindestens acht Monaten darauf warten, endlich gezeigt zu werden.“ Dafür werden auch alle acht Kinosäle geöffnet.

Effektvolle Blockbuster auf der ganz großen Bühne, der Duft von Popcorn in der Luft – manches ist schon wieder genauso wie vor der Pandemie. Aber nicht alles: „Wir haben uns zum Start dafür entschieden, wie vor der Pause weiterzumachen“, sagt Berens. Social Distancing ist also das Stichwort. Links und rechts vom Sitzplatz bleiben zwei Sitze frei. Es gilt Maskenpflicht, die Masken dürfen allerdings zum Verzehr am Platz abgenommen werden. Damit wolle man den Start möglichst niedrigschwellig gestalten, sagt Berens. Einen Nachweis, dass man genesen, getestet oder geimpft ist, muss man also nicht erbringen. „Wenn wir darauf setzen würden, könnten wir bis zu 1000 Besucher am Tag empfangen“, sagt Berens. Da man zunächst aber eher mit einem verhaltenen Start rechne, wolle man es erst anders versuchen. Wenn die Besucherzahlen künftig wieder steigen, wird man wohl auch in Kleve zur Methode „genesen, getestet, geimpft“ umschwenken. „Das werden wir dann aus wirtschaftlichen Gründen tun müssen“, sagt Berens.

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Tickets bestellt man am besten vorab im Internet unter www.kleverkinos.de – das funktioniert ganz ohne Gebühren und führt dazu, dass im Kino selbst kein Papierkram mehr zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung ausgefüllt werden muss. Aber auch der spontane Besuch mit Tickets an der Kinokasse ist möglich.

Um den Besuchern nicht nur gute Unterhaltung, sondern auch einen möglichst sicheren Besuch zu ermöglichen, gibt es nach wie vor keinen Umluftbetrieb im Klever Kino. Die Belüftung funktioniert über Außen- und Abluftbetrieb. Zusätzlich sollen HEPA13-Filter für Sicherheit sorgen. „Ich kann außerdem immer nur wiederholen, dass in Deutschland kein einziger Fall bekannt ist, bei dem eine Corona-Infektion auf einen Kinobesuch zurückzuführen ist“, sagt Reinhard Berens. „Die Besucher sollen sich bei uns sicher fühlen, nur so können sie sich richtig entspannen und wohlfühlen“, sagt er. Auf dem Programm stehen Familienfilme wie „Catweazle“ mit Otto Waalkes, Effekt-Schlachten wie „Godzilla vs. Kong“, aber auch düstere Streifen wie „A Quiet Place 2“ – die Fortsetzung eines Überraschungserfolges aus dem Jahr 2018, die auch in den USA ganz vorne in den Kino-Charts mitspielt. Wer es etwas anspruchsvoller mag, für den kehrt auch der „Film am Mittwoch“ zurück. Los geht es mit dem niederländischen Film „Die Dirigentin“. Und auch Originalversionen sind wieder in Kleve zu sehen: In der Startwoche wird Disneys „Cruella“ auf Englisch gezeigt.

Übrigens: Nicht nur das Kino in Kleve ist ab dem 1. Juli am Start. Auch das Herzogtheater in Geldern mit seinen fünf Sälen öffnet wie viele Lichtspielhäuser bundesweit. Das Programm ist ganz ähnlich zu dem in Kleve – Kinobesucher haben also wieder die volle Auswahl.