Thema im Bauausschuss Bedburg-Hau: FDP beantragt Rettungspunkte

Bedburg-Hau : FDP beantragt Rettungspunkte in Bedburg-Hau

Der Bauausschuss Bedburg-Hau diskutiert FDP-Antrag auf Einrichtung von Rettungspunkten.

(RP) Mit kleinen Notfallschildern an Sitzbänken oder an öffentlichen Orten möchten die Liberalen im Rat Bedburg-Hau schnelle Hilfe in Notfällen garantieren. Denn bei einem medizinischen Notfall muss es schnell gehen. Die Rettungskräfte sollten den Patienten nicht erst noch suchen müssen. Der FDP-Antrag wird am Donnerstag er im Bau- und Planungsausschuss erstmalig beraten.

Die Idee ist einfach: Bänke und Plätze im Gemeindegebiet sollen mit Notrufnummern versehen werden oder alternativ sollen sogenannte Rettungspunkte aufgestellt werden. Damit kann bei Notfällen sichergestellt werden, dass bei Notrufen diese Nummern durchgegeben werden und damit eine genaue Zuordnung des Standortes erfolgen kann. „Ziel ist es, unsere Gemeinde sicherer und auch moderner für alle Altersklassen, Bürger und Gäste zu machen“, so die FDP. In verschiedenen Kommunen im Kreis Kleve (Straelen, Geldern) ist ein solches Konzept erprobt. Durch diese Rettungspunkte können Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr den genauen Standort ermitteln. In der Regel verzögern umständliche Orts- und Umgebungsbeschreibungen eine schnelle Rettung, wenn jede Minute zählt. Allerdings sind ungenaue Ortsbeschreibungen oftmals ein Problem in den Leitstellen von Polizei und Rettungsdienst. Insbesondere, wenn sich die Notfälle in den Aussengebieten ereignen. Zum Beispiel, wenn ein Senior beim Spaziergang ohnmächtig wird, Radfahrer, Wanderer oder Jogger stürzen und sich verletzen und die Orientierung verlieren. Gleiches gilt auch für Kinder auf Spielplätzen. In einer solchen brenzlichen Stuation noch die Retter richtig zu lotsen, kann zu einem Problem werden.