Programm vorgestellt Neue Theatersaison in Kleve – vielfältig und lustig

Kleve · Die Stadt Kleve hat die neue Spielzeit vorgestellt. Geboten wird ein Potpourri aus Komödie, Boulevard, Satire, Hör- und Lustspiel. Worauf sich Besucher freuen können.

Christine Urspruch, bekannt als Gerichtsmedizinerin Alberich aus dem Tatort Münster, entführt ihr Publikum mit dem Hörspiel „Alice im Wunderland“ in eine Nonsens-Welt.

Christine Urspruch, bekannt als Gerichtsmedizinerin Alberich aus dem Tatort Münster, entführt ihr Publikum mit dem Hörspiel „Alice im Wunderland“ in eine Nonsens-Welt.

Foto: dpa/Felix Kästle

Obwohl es noch ein bisschen hin ist, bis die ersten neuen Stücke auf der Stadthallenbühne aufgeführt werden, hat die Stadt Kleve ihre neue Theaterspielzeit nun schon mal vorgestellt. So viel steht bereits jetzt fest: Das Programm wird vielfältig und startet lustig.

Den Auftakt macht am 25. Oktober die Komödie „Gute Geister“. Manon Straché und das Ensemble der Komödie am Altstadtmarkt wollen für geistreiches Vergnügen sorgen – dabei kommen auch überirdische Kräfte zum Einsatz, und es wird spuken. Das große Ensemble lässt auf der Bühne auf mysteriöse Weise Dinge verschwinden und Bilder wandern. Es geht jedenfalls nicht mit rechten Dingen zu.

Eine prominente TV-Schauspielerin gibt am 18. November ein Gastspiel in Kleve: Christine Urspruch, bekannt als Gerichtsmedizinerin Alberich aus dem Tatort Münster, entführt ihr Publikum mit dem Hörspiel „Alice im Wunderland“ in eine Nonsens-Welt voller skurriler Gestalten und absurder Begegnungen. Zusammen mit Klangkünstler Stefan Weinzierl lassen die beiden Protagonisten Lewis Carolls Literaturklassiker aus dem Jahr 1865 lebendig werden und tauchen mit dem Publikum in ein fantastisches Wunderland ein, frei von Logik und Naturgesetzen.

Rabea Loffeld, Stephan Derks, Wolfgang Gebing und Daniela Rennecke (v.l.) präsentierten das Programm.

Rabea Loffeld, Stephan Derks, Wolfgang Gebing und Daniela Rennecke (v.l.) präsentierten das Programm.

Foto: Marc Cattelaens

Wenn diese Hamburger kommen, wird die Stadthalle immer voll: Das Ohnsorg-Theater präsentiert am 9. Dezember „Frau Bachmanns kleine Freuden“. Frau Bachmann, Witwe eines Scheidungsanwalts, die sich regelmäßig Handelsvertreter in ihre Wohnung einlädt, allerdings ohne jede Kaufabsicht, möchte sich – und das Publikum – bei einem kleinen Mittagessen lediglich gut unterhalten.

Ganz in Schwarz und Weiß spielt das Stück „Lord Savils Verbrechen“, frei nach Oscar Wildes gleichnamiger Satire, am 24. Februar 2024. Lord Salvil, der an übersinnlichen Hokuspokus glaubt, wird prophezeit, dass er einen Mord begehen wird. Diese „unabwendbare“ Schicksalstat möchte der pragmatische Lord hinter sich bringen. Das Tournee-Ensemble Filmtheater Lange und Leder GbR, das sich dem nostalgischen Film sowie der Ufa-Ära verschrieben hat, ist bekannt für Inszenierungen, die in der Ästhetik eines Schwarz-Weiß-Films gehalten sind.

Der Jahrhundertroman „Die Blechtrommel“ von Günter Grass wird als Hörspiel-Inszenierung auf der Stadthallenbühne umgesetzt: Am 16. März 2024 erzählen der bekannte Schauspieler Devid Striesow und Stefan Weinzierl das Leben des Oskar Matzerath und versprechen ein intensives Text-Musik-Erlebnis für die Zuschauer.

Mit „Landeier – Bauern suchen Frauen“ sind am 20. April 2024 Jungbauern auf der Suche nach der großen Liebe. Das Boulevardtheater Deidesheim will mit diesem Lustspiel den Klevern gute Laune bereiten. Die Partnersuche stellt die Jungs vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe; sie haben keine Ahnung von Internet, Instagram oder zwischenmenschlichen Interaktionen und wollen mit nackten Tatsachen im Internet überzeugen.

Alle Veranstaltungen befinden sich ab sofort im Verkauf, als Einzelkarten und im Abonnement. Karten kosten 16 Euro im Vorverkauf. Preislich attraktiv ist das neu eingeführte Neukunden-Abo: Drei Veranstaltungen nach Wahl kosten 33 Euro. Alle sechs Aufführungen gemeinsam kosten 90 Euro. Tickets sind erhältlich an allen bekannten Vorverkauf-Stellen, unter www.reservix.de und bei der Stadt Kleve, Stephan Derks, Telefon 02821 84254 oder Rabea Loffeld, Telefon 02821 84364.

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