Personal gesucht Techniker und Ingenieure sind in Kleve Mangelware

Kleve · Es gibt Fehlstellen im Stellenplan im Bereich Hoch- und Tiefbau der Stadt Kleve. Der Markt sei leer gefegt, wie es vom Bürgermeister heißt. Wie man neues Personal finden möchte.

 Das Rathaus in Kleve.

Das Rathaus in Kleve.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Die Klever SPD bemängelte im Ausschuss für Infrastruktur die Fehlstellen im Stellenplan im Bereich Hoch- und Tiefbau. Wie sich das auf die Vergabe und auf die Planungen auswirke, wollten die Sozialdemokraten wissen. Und hatten hier direkt den Bürgermeister Wolfgang Gebing adressiert.

Der erklärte, dass Mitarbeiter nicht allein vom Bürgermeister ausgesucht werden, sondern er im Team mit den Fachbereichsleitern und dem zuständigen Technischen Beigeordneten zusammenarbeite. „Bei der Vergabe von Aufträgen und Bauarbeiten haben wir keine größeren Probleme“, sagte Gebing – nicht ohne Seitenblick auf die neben ihm sitzenden Fachbereichsleiter Bernhard Klockhaus und Technischen beigeordneten Jürgen Rauer. Widerspruch gab’s von dort keinen.

Dennoch habe man Probleme, Ingenieure und Techniker zu bekommen und zu halten, erklärte Gebing weiter. Das sei aber kein alleiniges Problem von Kleve, der Markt sei schlicht leer.

Als öffentlicher Arbeitgeber müsse die Stadt zunächst auf „Softskills“ setzen, wie gesicherte Pension als Beamter, die Möglichkeit jederzeit Teilzeit oder Freistellung beantragen oder vom Homeoffice aus arbeiten zu können. Bei der Vergütung sei man auf den Tarif des öffentlichen Dienstes angewiesen. Hier überlege man, künftig vielleicht mit Zulagen Anreize zu schaffen.

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